Der Eiermarkt zeigt sich fest, bleibt aber uneinheitlich. Während sich die Nachfrage derzeit etwas beruhigt, rückt das wichtige Herbstgeschäft näher. Bei Bioeiern und großen braunschaligen Eiern zeichnet sich weiterhin ein knappes Angebot ab. Der DEU-Marktbericht.
Fest mit freundlichen Tendenzen, aber für den Moment ebenso uneinheitlich und abwartend! Das beschreibt den Eiermarkt derzeit wohl am ehesten!
Grundsätzlich werden Konsumeier unabhängig von der Haltungsform weiterhin auf allen Handelsstufen stetig nachgefragt. Regional werden die Bedarfsmengen jedoch sehr unterschiedlich beschrieben.
Die Nachfrage hat sich aktuell wieder etwas normalisiert und verbleibt insgesamt betrachtet auf ordentlichem Niveau. Für die Jahreszeit ist das eine normale Entwicklung und könnte auch als „die Ruhe vor dem Sturm“ beschrieben werden.
Bioeier sowie braune Eier in XL und L bleiben knapp
Die absatzstärkste Jahreszeit steht uns erst noch bevor. Spezielle Sortimentsbereiche wie z.B. Bioeier und braunschalige Eier in den Gewichtsklassen „XL“ und „L“ sind knapp und werden wohl auch in der kommenden Zeit knapp bleiben. Alles andere wäre eine große Überraschung!
Bei Eiern aus Boden- und Freilandhaltung sieht die Versorgung derzeit entspannter aus. Die Anbieter können die gewünschten Mengen grundsätzlich liefern. Ob das Angebot auch in den kommenden Wochen ausreicht, bleibt jedoch offen.
Vogelgrippe wird zum Unsicherheitsfaktor für den Eiermarkt
Neben der Entwicklung der Verbrauchernachfrage könnte vor allem die Vogelgrippe den Eiermarkt beeinflussen.
Mit dem Herbstzug der Vögel werden noch Millionen Zugvögel Richtung Süden ziehen. Für Geflügelhalter gewinnt damit der Schutz ihrer Bestände wieder an Bedeutung. Betriebe sollten ihre Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen und mögliche Eintragswege für Krankheitserreger möglichst weit reduzieren.
Die Kaufbereitschaft der Verarbeitungsindustrie ist weiterhin als uneinheitlich zu beschreiben.






































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