Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Dr. Till Backhaus (links) führte den ersten Spatenstich für die neue Bio-Geflügelschlachterei der Mecklenburger Landpute GmbH aus.
Die Mecklenburger Landpute baut in Severin eine neue Bio-Geflügelschlachterei. 23 Millionen Euro fließen in Technik, Tierwohl und mehr Kapazität.
Die Mecklenburger Landpute GmbH investiert rund 23 Millionen Euro in eine neue Bio-Geflügelschlachterei. Am 15. September fiel in Severin in Mecklenburg-Vorpommern der Startschuss für das Projekt. Die neue Anlage soll rund 7.500 m² Nutzfläche umfassen und im Oktober 2027 den Betrieb aufnehmen.
Der Neubau entsteht am bestehenden Unternehmensstandort. Dadurch kann die Mecklenburger Landpute vorhandene Infrastruktur, Logistik und Betriebsabläufe weiter nutzen. Gleichzeitig will das Unternehmen seine Produktionskapazität erhöhen.
Die bisherige Schlachtstätte hatte der Bio-Geflügelverarbeiter über viele Jahre schrittweise erweitert. Mit dem Neubau sollen nun Tierwohl, Lebensmittelsicherheit, Nachhaltigkeit und effizientere Abläufe stärker berücksichtigt werden.
Backhaus sieht Bedarf für neue Schlachtkapazitäten
Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus begleitete den Start des Bauprojekts und setzte den ersten Spatenstich. Neue Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten hält er für wichtig, um Tierhaltung, Verarbeitung und Arbeitsplätze langfristig in Mecklenburg-Vorpommern zu sichern.
Dabei verwies Backhaus auch auf die Entwicklung der Tierhaltung im Land. Zuletzt nahm unter anderem der Geflügelbestand in Mecklenburg-Vorpommern zu.
Aus Sicht des Ministers können zusätzliche regionale Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten dazu beitragen, die Tierhaltung stärker mit der Wertschöpfung im eigenen Bundesland zu verbinden.
Neue Geflügelschlachterei setzt auf CO₂-Betäubung
Die neue Schlachterei bündelt die wesentlichen Produktionsschritte unter einem Dach. Dazu gehören die Anlieferung der Tiere, CO₂-Betäubung, Schlachtung und Kühlung sowie die Grobzerlegung.
Das Unternehmen plant eine CO₂-Betäubungsanlage sowie neue Kühl- und Hygienetechnik. Auch Material- und Personalwege sollen so gestaltet werden, dass die einzelnen Arbeitsschritte effizient ineinandergreifen.
Energieeffiziente Anlagentechnik gehört ebenfalls zum Konzept. Ein Biofilter soll zudem die Geruchsemissionen reduzieren.
Schlachtnebenprodukte werden zu Bio-Proteinen und Bio-Fetten
Auch die bei der Schlachtung anfallenden Nebenprodukte will die Mecklenburger Landpute weiterverarbeiten. Dafür ist eine eigene Veredelungsanlage vorgesehen.
Sie soll Schlachtnebenprodukte zu Bio-Proteinen und Bio-Fetten verarbeiten. Damit will das Unternehmen weitere Bestandteile der Tiere einer Nutzung zuführen.






































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