430.000 Hähnchenmastplätze und ein Ausfall, obwohl der eigene Bestand nicht erkrankt war: Ein Geflügelpest-Fall in der Nachbarschaft brachte den Betrieb Niehaus in ein Sperrgebiet. Das Beispiel zeigt, welche Risiken Geflügelhalter absichern müssen.
430.000 Mastplätze und 100 Hektar Ackerbau
Der Hähnchenmastbetrieb Niehaus Premium Geflügel GmbH gibt Einblicke in seine tägliche Arbeit, Betriebsstruktur und Absicherung. Der Betrieb umfasst rund 430.000 Hähnchenmastplätze, 100 Bullen und 100 Hektar Ackerbau. Zusätzlich wird in Thüringen in eine PV-Anlage und einen 6-MW-Batteriespeicher investiert.
Im Mittelpunkt steht die Hähnchenmast: Der gezeigte Stall wurde 2019 gebaut, die Tiere sind 21 Tage alt und wiegen etwa 1 kg. Der Betrieb setzt auf Tierwohl Stufe 2, ist QS- und VLOG-zertifiziert und nimmt am Regionalfenster teil.
Betiebseigene Technik soll Hygienerisiken verringern
Besonderer Wert wird auf Hygiene gelegt – von betriebseigener Transport- und Ausstalltechnik bis hin zu eigenen Schuhen für die Fangkolonnen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Absicherung gegen Betriebsrisiken. Risiken wie Salmonellen, Strom- oder Lüftungsausfälle sowie behördliche Sperrgebiete können bei der Geflügelhaltung erhebliche finanzielle Schäden verursachen.
Geflügelpest im Sperrgebiet trifft auch gesunde Betriebe
Nach einem Geflügelpestfall in der Nachbarschaft war der Betrieb bereits selbst von einem Sperrgebiet betroffen und konnte einen Mastdurchgang nicht durchführen.
Die Schadenabwicklung über den ISW Versicherungsmakler wird dabei als wichtige Unterstützung hervorgehoben.
Das Video zeigt damit praxisnah, wie Tierhaltung, Hygiene, moderne Landwirtschaft, Investitionen und Versicherungsschutz auf einem wachsenden landwirtschaftlichen Betrieb zusammenspielen.
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