Geflügelhof Sterrer setzt bei 45.000 Legehennen auf eigene Technik und Futter
07 September 2026
Legehenne
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Vom eigenen Getreide bis zur digitalen Stallkontrolle: Der Geflügelhof Sterrer in Österreich verbindet Junghennenaufzucht, Eierproduktion und Ackerbau. Technik soll dabei vor allem eines leisten: Arbeitsabläufe erleichtern und den Betrieb effizienter machen.
Gerold und Alexandra Sterrer führen im österreichischen Gaspoltshofen einen Geflügelbetrieb mit zwei Standorten. Neben der Junghennenaufzucht und Eierproduktion gehört auch Ackerbau zum Betrieb. Hinzu kommt ein Netzwerk aus Vertragslandwirten.
Die Familie setzt sowohl in der Aufzucht als auch bei den Legehennen auf Volierensysteme von Big Dutchman. In fünf eigenen Aufzuchtställen stehen insgesamt 75.000 Plätze zur Verfügung. Dort nutzt der Betrieb Natura-AZ-Volieren, das Vorgängersystem der Natura Primus.
Zusätzlich arbeiten die Sterrers mit fünf Vertragslandwirten zusammen. Diese stellen weitere 127.000 Aufzuchtplätze mit Natura-Primus-Systemen bereit.
Fünf Legeeinheiten bieten Platz für 45.000 Hennen
Für die Eierproduktion betreibt die Familie fünf Legeeinheiten mit insgesamt 45.000 Tierplätzen. Die Hennen leben in Bodenhaltung in Natura-Nova-Twin- und Natura-Colony-2000-Volieren.
Die erzeugten Konsumeier liefert der Betrieb an den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel.
Neben der Geflügelhaltung bewirtschaftet die Familie eigene Ackerflächen. Dort wachsen unter anderem Mais, Weizen und Soja. Einen Teil dieser Rohstoffe nutzt der Betrieb direkt für die Fütterung seiner Tiere.
„Wir haben viel mehr Möglichkeiten für Optimierungen – und in der Summe ist das Cashback", sagt Gerold Sterrer.
Eigenes Futter soll den Betrieb unabhängiger machen
Dafür haben die Sterrers eine Ganzkornsiloanlage mit Futtermischer und Mühle in Betrieb genommen. Seit einigen Monaten produziert der Betrieb damit sein Legehennenfutter selbst. Mais, Weizen und Soja stammen dabei von den eigenen Flächen.
Die eigene Futterproduktion soll die Abhängigkeit von fertig gemischten Zukauffuttermitteln verringern. Gleichzeitig kann die Familie die eingesetzten Rohstoffe vom Feld bis zum Futtertrog kontrollieren. Kurze Wege zwischen Siloanlage und Ställen sollen zudem Transporte reduzieren und Arbeitsabläufe vereinfachen.
Smartphone liefert Daten aus allen Geflügelställen
Auch beim Stallmanagement setzt der Betrieb auf digitale Technik. Gerold Sterrer kontrolliert seine Tiere weiterhin persönlich im Stall. Zusätzlich kann er wichtige Daten inzwischen standortübergreifend digital abrufen.
Seit rund drei Jahren nutzt der Geflügelhof dafür BFN Fusion. Jeder Stall ist mit einem ViperTouch-Stallcomputer ausgestattet. Die Systeme der beiden Standorte sind miteinander vernetzt.
So kann Sterrer unter anderem Herdendaten, Alarme und Informationen zum Stallklima auf dem Smartphone einsehen. Auffälligkeiten lassen sich damit auch dann erkennen, wenn er sich gerade nicht im jeweiligen Stall befindet.
Für den Betrieb ergänzt die digitale Überwachung damit die persönliche Tierkontrolle. Gerade bei mehreren Ställen und zwei Standorten hilft die Vernetzung, wichtige Betriebsdaten gebündelt im Blick zu behalten.
Geflügelnews, Big Dutchman
Bild:
Big Dutchman
Quelle:
Big Dutchman
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