Familie Ekenhorst hält 24.000 EU-Bio-Legehennen seit dem Jahr 2011 und bewirtschaftet ihren Betrieb seit 2014 vollständig ökologisch. Gemeinsam mit Jos Fransen, der seit über 20 Jahren Ökoberater bei Reudink Biofutter ist, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs und zeigen, wie das HomeMixxing-Konzept in der Praxis funktioniert.
Eigene Feldfrüchte bilden die Grundlage
Seit 2023 mischt die Familie ihr Legehennenfutter in einer eigenen Futtermühle und nutzt dafür gezielt die eigenen Feldfrüchte wie Weizen, Körnermais, CCM und Gerste. Ziel ist es, den Bio-Kreislauf auf dem eigenen Betrieb zu schließen und die selbst erzeugten Rohwaren bestmöglich zu verwerten.
Jede Rohware wird analysiert
Im Video erläutern wir den Weg des Futters – von der Anlieferung und Analyse der Rohwaren über die Lagerung, das Mahlen im Multicracker und den Mischprozess bis hin zur Fütterung der Tiere. Dabei erklärt Jos Fransen, wie Reudink jede Rohware im Labor untersucht und auf dieser Grundlage den passenden Ergänzer berechnet, damit aus den betriebseigenen Komponenten ein optimal abgestimmtes Legehennenfutter entsteht.
Splitfeeding passt die Fütterung an den Tagesrhythmus an
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Splitfeeding. Durch unterschiedliche Futtermischungen am Morgen und am Abend werden die Legehennen entsprechend ihrem natürlichen Nährstoffbedarf versorgt. Das kann nicht nur die Futtereffizienz verbessern, sondern auch die Eierschalenqualität bis zum Ende der Legeperiode stabil halten.
Zum Abschluss zieht die Familie Ekenhorst ein positives Fazit: Die eigene Futtermühle bietet mehr Flexibilität, ermöglicht den direkten Einsatz der selbst erzeugten Feldfrüchte und schafft die Grundlage, künftig noch schneller auf die Bedürfnisse der Herde reagieren zu können. Viel Spaß beim Zuschauen!
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