Reudink stärkt seine Position im Bio-Futtermittelmarkt: Das Werk in Fürstenau (Niedersachsen) hat die Naturland-Zertifizierung erhalten. Damit produziert das Unternehmen nun an allen deutschen Standorten Futtermittel nach den strengen Vorgaben des Bio-Verbands.
Reudink erhält Naturland-Zertifizierung für Werk in Fürstenau
Seit dem 1. Juli 2025 betreibt Reudink sein Werk in Fürstenau als Bio-Futtermittelstandort. Nun ist der Zertifizierungsprozess abgeschlossen: Am 27. Oktober erhielt das Werk das offizielle Naturland-Zertifikat. Damit darf Reudink in Fürstenau Bio-Futtermittel herstellen und liefern, die den hohen Anforderungen des Verbands entsprechen.
Das erste Naturland-Geflügelfutter hat das Werk bereits produziert und ausgeliefert. Mit der Zertifizierung ist Reudink nun berechtigt, an allen deutschen Standorten Futtermittel nach Naturland-Standard zu fertigen.
Was ist das Besondere an Naturland-Futtermitteln?
Naturland-Futtermittel gehören zur Kategorie der sogenannten Verbandswaren-Futtermittel. Diese Produkte gehen über die Anforderungen der EU-Bio-Verordnung hinaus. Sie müssen zusätzliche Kriterien erfüllen – etwa beim Einsatz regionaler Rohstoffe, bei Rückverfolgbarkeit, Kreislaufwirtschaft, Bodennutzung und Tierschutz.
Das Ziel: nachhaltige Landwirtschaft fördern und ökologische Verantwortung in allen Produktionsschritten sicherstellen.
Reudink setzt auf regionale Produktion und kurze Wege
Reudink betreibt vier Werke – eines in Lochem (Niederlande) und drei in Deutschland: Fürstenau, Gescher und Ichenhausen. Das Unternehmen legt Wert auf lokale Produktion, um Kunden effizient zu beliefern und die Transportwege möglichst kurz zu halten. So sinken sowohl Kosten als auch CO₂-Emissionen.
Durch die enge regionale Vernetzung will Reudink den Landwirten vor Ort passgenaue Bio-Futtermittel anbieten und zugleich die Umweltbelastung reduzieren.
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