Nach mehreren Monaten ohne neue Fälle wurde in Frankreich ein Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza, auch bekannt als Vogelgrippe, gemeldet. Betroffen ist ein Entenhaltungsbetrieb im Département Maine-et-Loire.
Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums hat es in Frankreich seit mehreren Monaten keinen Fall von Vogelgrippe mehr gegeben. Im vergangenen Herbst/Winter war unser Nachbarland jedoch auch stark betroffen, mehr als 120 Fälle in gewerblichen Geflügelhaltungen hatte es gegeben sowie 31 Ausbrüche in Hobbyhaltungen und bei nicht gewerblich gehaltenen Vögeln.
Restriktionsgebiete eingerichtet
Jetzt ist der Vogelgrippe-Erreger in einem Entenbetrieb im Département Maine-et-Loire festgestellt worden. Die 7.600 Enten wurden gekeult, rund um den Betrieb wurden Restriktionszonen eingerichtet.
Im Juni hatte Frankreich das mit der Vogelgrippe verbundene Risikoniveau von „moderat“ auf „vernachlässigbar“ herabgestuft. Diese Herabstufung auf die niedrigste der drei französischen Risikostufen wurde mit einer „Verbesserung der gesundheitlichen Lage bei Wildvögeln“ begründet.
Impfpflicht bei Enten seit 2023
In Frankreich ist seit dem Herbst 2023 die Impfung in Entenhaltungen mit mehr als 250 Pflicht – eine Strategie, die Experten zufolge dazu beigetragen hat, in den vergangenen zwei Jahren größere Tierseuchenausbrüche zu verhindern. Experten mahnen immer wieder, dass eine Impfung jedoch keine 100-Prozent-Sicherheit bedeutet. Trotz der Pflichtimpfung gab es in den vergangenen drei Jahren immer wieder einen Fall von Vogelgrippe bei Enten in Frankreich.






































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