Kommentar: Unberechenbarer Eiermarkt - Folgen der Newcastle-Krankheit belasten Angebot weiter

08 Mai 2026
Eiermarkt
Marktbericht

Der deutsche Eiermarkt zeigt sich erneut schwächer, bewegt sich preislich aber weiterhin auf außergewöhnlich hohem Niveau. Vor allem bei frischen KAT-zertifizierten Konsumeiern bleibt die Versorgung angespannt. Die bevorstehenden Feiertage erhöhen den Bestelldruck zusätzlich. Gleichzeitig beeinflussen Importe aus Osteuropa und der Balkanregion den Markt für Verarbeitungseier. Ein Martktkommentar.

Eiermarkt bleibt schwer kalkulierbar

Erneut schwächer, aber weiterhin auf außergewöhnlich hohem Niveau! Der Eiermarkt bleibt unübersichtlich und unberechenbar. Die Auswirkungen der Newcastle Krankheit werden uns noch sehr lange begleiten…

Der Eiermarkt ist wieder einmal sehr differenziert zu beschreiben. Vieles läuft in festen Bahnen. Bei frischen KAT-zertifizierten Konsumeiern gibt es unabhängig von der Haltungsform auf Großhandelsstufe regen Nachholbedarf. Die bevorstehenden Feiertage sorgen zusätzlich für hohe Bestellmengen. 

Packstellen laufen auf Hochtouren und benötigen überwiegend alles Verfügbare zur bestmöglichen Versorgung der bestehenden Kunden. Freie Partien stehen lediglich im überschaubaren und begrenzten Umfang zur Verfügung.

Importe drücken Preise im Verarbeitungsmarkt

Für den Verarbeitungsbereich werden aktuell aus Osteuropa und der Balkanregion Eier aus Käfig- und Bodenhaltung (ohne KAT) angeboten. Das hat insgesamt zu rückläufigen Eierpreisen geführt. Ob das auch in den kommenden Wochen der Fall sein wird, bleibt zunächst abzuwarten.

DEU
Bild: Geflügelnews

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