Die Lage auf dem Eiermarkt bleibt angespannt. Verbraucher greifen weiterhin stark zu, während Produzenten nur begrenzte Mengen liefern können. Tierseuchen und das nahende Osterfest erhöhen den Druck zusätzlich – eine schnelle Entspannung ist derzeit nicht absehbar. Ein Marktkommentar
Markt bleibt angespannt: Nachfrage übersteigt Angebot
Am Eiermarkt zeigt sich weiterhin keine grundlegende Veränderung. Unabhängig von der Haltungsform bleibt die Nachfrage auf einem außergewöhnlich hohen Niveau, während die Verfügbarkeit begrenzt ist. Verfügbare Mengen werden überwiegend zur Versorgung bestehender Kunden eingesetzt, sodass für den freien Markt kaum Ware zur Verfügung steht.
Die aktuell sehr hohe Konsumnachfrage übersteigt weiterhin die ursprünglichen Erwartungen. Selbst wenn vereinzelt neue Legehennenbestände in die Produktion gehen, werden diese zusätzlichen Mengen zunächst den bestehenden Nachholbedarf entlang der gesamten Handels- und Verarbeitungsstufen decken.
Tierseuchen und Osterfest verschärfen die Situation
Eine kurzfristige Entspannung der Marktsituation ist derzeit nicht in Sicht. Neben der anhaltend hohen Nachfrage – auch mit Blick auf das näher rückende Osterfest – wirkt sich insbesondere die weiterhin präsente Aviäre Influenza auf den Markt aus und ganz aktuell sind nun auch in Deutschland erste Fälle von „Newcastle Disease“ (ND) aufgetreten – auch hier kommt es zu nicht unerheblichen behördlich angeordneten Bestandsräumungen.
Biosicherheit wird zur zentralen Aufgabe
Für alle Marktteilnehmer stellt diese Situation eine immer größer werdende besondere Herausforderung dar. Entsprechend bleibt es weiterhin wichtig, die eigenen Bestände bestmöglich zu schützen und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.




































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