Die Vogelgrippe bleibt das dominierende Thema in der Landwirtschaft. Täglich werden neue Fälle bei Wildvögeln und in Geflügelhaltungen gemeldet. Für die betroffenen Betriebe bedeutet das nicht nur wirtschaftliche Einbußen, sondern auch emotionale Ausnahmesituationen.
Das marktbeherrschende Thema ist und bleibt leider vorerst bei allen Marktteilnehmer die Vogelgrippe. Leider wurden täglich neue positive Befunde bei Wildvögel und in Geflügelhaltungen festgestellt sowie neue Verdachtsfälle gemeldet, die sich fast alle auch bestätigt haben.
Behördliche Maßnahmen und Stallpflicht sollen Ausbreitung stoppen
Für jeden Geflügelhalter ist ein positiver Befund ein absolutes Horrorscenario. Nach der behördlichen Anordnung zur Räumung des mit viel Hingabe täglich gepflegten Tierbestandes beginnt ein professioneller Automatismus bei den nur noch Betriebsfremde das Heft des Handelns in der Hand haben. Für jeden Tierhalter ist das eine enorme Belastungssituation, die sehr viel Kraft erfordert und Mitgefühl verdient.
Und dann setzt die unerträgliche Stille auf den Betrieben ein und irgendwie muss es ja weiter gehen. Ein weiterer Kraftakt, der zu meistern ist. Erfreulicherweise haben inzwischen viele Landkreise eine behördliche Stallpflicht angeordnet, so dass eine weitere Ausbreitung hoffentlich eingedämmt wird.
Restriktionszonen belasten auch nicht betroffene Betriebe
Geflügelhalter sind inzwischen krisengeübt und werden alles unternehmen, um ihre Tierbestände bestmöglich zu schützen. Eine besondere Herausforderung sind die unerlässlichen Restriktionsmaßnahmen auch für viele nicht unmittelbar betroffen Betriebe, die zwangsläufig zu Störungen in der gesamten Lieferkette führen.
Lieferketten unter Druck – warum Hamsterkäufe keine Lösung sind
Oftmals bleibt aufgrund dieser besonderen Situation lediglich, um Verständnis beim Kunden zu werben. Nur gut, dass Hühner fast jeden Tag ein neues Ei legen. Sollte für den Verbraucher die gewohnte Verkaufsverpackung mal nicht zur Verfügung stehen, wird sicherlich eine Alternative verfügbar sein bzw. am Folgetag wieder zur Verfügung stehen.
Durch Versorgungsängste hervorgerufene Hamsterkäufe würde Lieferketten zusätzlich gestört werden. Zu empfehlen ist, dass Einkaufsverhalten nicht zu verändern. Verständnis und Solidarität sind in dieser besonderen Situation in der gesamten Lieferkette bis zum Verbraucher wünschenswert. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

































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