Kommentar: Eiermarkt zum Jahreswechsel - hohe Preise, volle Packstellen, unsichere Perspektiven

02 Januar 2026
Eiermarkt
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Der Eiermarkt startet mit ungewöhnlich hohen Preisen ins neue Jahr. Selbst erfahrene Marktteilnehmer zeigen sich überrascht. Trotz voller Packstellen stößt die Lieferkette an ihre Grenzen. Ob die Nachfrage der Verbraucher anhält, bleibt offen. Ein Marktkommentar.

Überwiegend unübersichtlich und abwartend und etwas nachgiebig! Nach den Weihnachtsfeiertagen ist das für alle Branchenteilnehmer eine normale Erscheinung. 

Feiertage füllen Packstellen, Nachfrage bleibt hoch

Ein derartiges Preisniveau haben aber selbst die sogenannten „Branchen-Dinos“ zum Jahreswechsel noch nicht erlebt. Aufgrund der Feiertage und der wenigen Arbeitstage verfügen Packstellen grundsätzlich wieder über mehr Eier. Die Bestellmengen verblieben auch zwischen den Tagen überwiegend auf unwahrscheinlich hohem Niveau.

Großhandel meldet Nachholbedarf

Es scheint auf Großhandelsstufe umfangreichen Nachholbedarf zu geben. Selbst mit bestem Willen und vollem Einsatz sind die zu liefernden Bedarfsmengen dennoch kaum zu erfüllen, da die Sortierkapazitäten und Frachtmöglichkeiten an Grenzen stoßen. 

Packstellen arbeiten weiterhin auf Hochtouren. Die wenigen Arbeitstage zwischen den Tagen sind für die gesamte Lieferkette eine echte Herausforderung. Ob zum Jahresstart seitens der Konsumenten auch umfangreicher Nachkaufbedarf bestehen wird, bleibt erstmal abzuwarten. Es ist wohl davon auszugehen, dass Eier auch zum Jahresstart leicht einen Käufer finden werden. Nach Weihnachten ist bekanntermaßen vor Ostern und Verarbeitungsbetriebe werden wohl kaum über Bestände verfügen. 

Die Auswirkungen der Aviären Influenza werden uns noch länger begleiten. Es bleiben vorerst unplanbare und unsichere Zeiten!

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Bild: Dieter Theyssen

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