Der Eiermarkt zeigt sich erneut von seiner dynamischen Seite. Die Nachfrage liegt weiterhin auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Packstellen arbeiten ohne Unterbrechung, zusätzliche Schichten gehören längst zum Alltag. Trotz zahlreicher Feiertage entstanden keine Überhänge. Eine Entspannung zeichnet sich derzeit nicht ab. Ein Marktkommentar.
Der Eiermarkt ist wieder einmal für eine Überraschung gut. Die Nachfrage bleibt auf außergewöhnlich hohem Niveau! Es wird weiterhin von sehr umfangreichen Bestellmengen berichtet. Packstellen laufen konstant auf Hochtouren und eine „Verschnaufpause“ ist derzeit nicht in Sichtweite.
Mehrarbeit und Sonderschichten sind inzwischen oftmals Normalität. Alles Verfügbare wurde trotz der Feiertage kontinuierlich sortiert, verpackt und im Sinne eines zufriedenen Kunden bestmöglich ausgeliefert. Nicht einmal die vielen Feiertage haben dazu beigetragen, dass in den Packstellen Überhänge entstanden sind. Das haben wir zum Jahresstart schon ganz anders erlebt.
Viele Faktoren treiben die Nachfrage
Warum ist das so? Diese Frage wird derzeit häufig gestellt. Zudem wird aktuell medial von zum Teil leeren Eierregalen berichtet. Eine kurze und präzise Antwort wäre es, hierfür einen speziellen Grund zu nennen. So einfach ist es aber leider nicht. Unvorhersehbare und unkalkulierbare Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen und wirken sich oftmals unmittelbar aus. Eine Vielzahl von Gründen hat zu der aktuellen außergewöhnlichen Situation beigetragen. Die Lieferketten bis zum Supermarkt müssen sich erstmal wieder normalisieren.
Leere Regale verstärken Kaufimpulse
Mediale Berichte über Versorgungsengpässe und außergewöhnliche Großwetterlagen verleiten Konsumenten eher zu sogenannten Hamsterkäufen und sind für den Eiermarkt eher kontraproduktiv. Es werden täglich frische Eier geliefert und für den Verbraucher zur Verfügung gestellt. Auch wenn bestimmte Sortimentsbereiche nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen sollten, wird der Konsument grundsätzlich über Eier verfügen können.
Aviäre Influenza bleibt Belastungsfaktor
Die Auswirkungen der Aviären-Influenza belasten natürlich die gesamte Geflügelwirtschaft, dennoch sollte die weitere Entwicklung erstmal abgewartet werden.




































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