Kommentar zum Eiermarkt: Warum die Versorgung bis Ostern angespannt bleibt

12 Februar 2026
Eiermarkt
biolegehennenhaltung

Eier sind nach wie vor gefragt – und der Markt gerät an seine Grenzen. Trotz täglicher Produktion bleiben viele Bestellungen unerfüllt. Die Vogelgrippe und neue Restriktionen belasten die Lieferketten, während die Nachfrage weiter steigt. Entspannung ist frühestens nach Ostern in Sicht. Ein Marktkommentar.

Eiermarkt unter Druck: Nachfrage bleibt hoch

Eier bleiben gefragt! Selbst zur fünften Jahreszeit der Karnevalsfreunde ist keine Entspannung in Sichtweite! Die Nachfrage bleibt auf allen Handelsstufen auf hohem Niveau. Der freie Markt ist wie leergefegt. Eine vollumfängliche Versorgung der gewünschten Eiermengen ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Werben um Verständnis beim Kunden ist alternativlos.

Vogelgrippe verschärft die Lage

Diese Situation ist für alle Marktteilnehmer eine neue Erfahrung. Die Auswirkungen der Aviären Influenza werden uns wohl noch länger begleiten. Fast täglich werden neue positive Befunde bei Wildvögeln sowie in Geflügelbeständen gemeldet. Die notwendigen Restriktionsmaßnahmen sorgen zusätzlich für Störungen in der gesamten Lieferkette. Und das Produkt Ei ist beim Konsumenten beliebter denn je.

Die ursprünglich geplanten Bedarfsmengen haben mit der Realität jedenfalls kaum noch etwas gemeinsam. 

Es werden täglich Eier produziert, verpackt und ausgeliefert. Trotzdem verbleiben die Bestellmengen auf außergewöhnlich hohem Niveau. Somit ist davon auszugehen, dass die gelieferten Eiermengen auch verbraucht werden. Das ist sehr erfreulich!

Entspannung wohl erst nach Ostern

Dennoch ist die Situation für Packstellen eine echte Herkulesaufgabe und täglich eine enorme Kraftanstrengung für alle Beteiligten. Es wird höchste Zeit, dass neue Herden mit dem Legen beginnen. Bis dahin bleibt oftmals lediglich, das Beste aus der Situation zu machen. Es ist und bleibt erstmal eine unkalkulierbare Zeit! Ob und wann eine Entspannung zu erwarten ist, kann derzeit wohl niemand stichhaltig prognostizieren. Bis zum Osterfest wird es sicherlich keine grundlegende Änderung geben.

DEU
Bild: Kristoffer Finn

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