Kurz vor dem Osterfest steigt die Nachfrage nach Eiern stark an – doch Krankheiten in den Beständen und gestörte Lieferketten bremsen das Angebot. Verbraucher müssen sich regional auf Engpässe einstellen. Ein Marktbericht.
Fest bis zum Fest! Hohe Nachfrage und knappe Versorgungslage. Das beschreibt den Eiermarkt zum Osterfest am ehesten! Es ist und bleibt eine außergewöhnliche Situation.
Lieferketten geraten ins Stocken
Die Auswirkungen der Aviären Influenza sowie der Newcastle Krankheit sind deutlich zu spüren. Störungen in den Lieferketten sind nicht zu vermeiden. Ein Osterfest ohne Eier wird und darf es dennoch auch in diesem Jahr nicht geben. Konsumenten werden grundsätzlich über Eier verfügen können.
Die gewohnte Verkaufsverpackung könnte jedoch regional auch mal ausverkauft sein, so dass Verbraucher auf eine andere Haltungsform oder Verkaufsverpackung zurückgreifen müssen. Packstellen und Färbereien arbeiten auf Hochtouren, um die Kunden bestmöglich mit Eiern zu versorgen.
Die Nachfrage ist jedoch größer als das Angebot und die Bestellmengen übertreffen bei weitem den Erwartungen. Das Werben um Verständnis beim Kunden ist somit oftmals alternativlos.
Entspannung? Eher ungewiss
Das lange Osterwochenende könnte zumindest erstmal zu einer kurzfristigen Entspannung auf der Angebotsseite beitragen. Stichhaltige Prognosen sind weiterhin kaum möglich. Sicher ist nur: Eier werden weiterhin gebraucht. Es bleibt auf jeden Fall spannend…




































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.