Eierpreise bleiben hoch – Nachfrage nach Feiertagen weiter stark

02 Mai 2025
Eiermarkt
DEU

Trotz saisonal üblicher Schwächephase bleibt der Eiermarkt aufgrund knapper Verfügbarkeit, Feiertagseffekten und Vogelgrippe-Risiken auf hohem Preisniveau stabil.

Schwächer, aber weiterhin auf sehr hohem Niveau! Das beschreibt den aktuellen Eiermarkt am besten. Wer hätte das zu träumen gewagt? Ein derartig hohes Preisniveau hat es zu dieser Jahreszeit bisher noch nicht gegeben. 

Feiertage und knappe Mengen stützen den Eiermarkt

Alles Verfügbare wird benötigt. Der weitere Feiertag, der 1. Mai, hat insgesamt betrachtet für eine kontinuierliche und rege Nachfrage gesorgt. Insbesondere auf Laden- und Großhandelsstufe hat es insgesamt betrachtet Nachholbedarf gegeben. Es wurden lediglich vereinzelt freie Partien angeboten, die von Käufern mit leichten Preiszugeständnissen auf der Verkäuferseite problemlos aufgenommen wurden. 

Ein Angebotsdruck ist weiterhin nicht festzustellen. Für die kommende Woche halten sich Käufer und Verkäufer noch zurück. Aufgrund der sommerlichen Wetterprognosen und der bisher bekannten schwächeren Bestellmengen bei Konsumeiern zum Anfang der kommenden Woche wird überwiegend abgewartet. 

Bei diesem Preisniveau wird natürlich niemand auf Verdacht Eier kaufen. Die tatsächlichen Bedarfsmengen und Warenströme müssen sich in den kommenden Wochen erstmal wieder finden. Langfristig geplante Herdenwechsel und Mausertätigkeiten werden üblicherweise immer nach dem Osterfest umgesetzt. Die Auswirkungen sind aktuell kaum einschätzbar. Zünglein an der Waage ist natürlich – wie immer – der Konsument und die Verarbeitungsindustrie. 

Verarbeiter ohne Vorräte – wann beginnt die Bevorratung?

Vorräte wird es bei Verarbeitern sicherlich nicht geben. Bisher wird lediglich für den laufenden Bedarf gekauft, doch irgendwann müssen die Vorräte wieder aufgestockt werden. Es ist zu erwarten, dass die weitere Entwicklung der Aviären Influenza in Polen und die damit ggf. verbundenen Auswirkungen auf den gesamten Geflügelsektor auch die weitere Entwicklung des Eiermarktes maßgeblich beeinflussen werden. Schützen Sie weiterhin bestmöglich Ihre Bestände. Die Gefahr einer Ausbreitung der Vogelgrippe ist nicht gebannt. Vorsicht bleibt geboten.

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Bild: Cordula Möbius

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