Eiermarkt: Deutsche lieben ihr Frühstücksei

28 Februar 2025
Eiermarkt
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Das Produkt Ei wird in Deutschland immer beliebter! Nach vorläufigen statistischen Angaben ist der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande von 236 Eiern im Jahr 2023 auf 244 Eier im Jahr 2024 gestiegen. Das sind erfreuliche Zahlen.

Gerade in Zeiten sinkender Kaufkraft ist das Produkt Ei ein schmackhaftes und im Vergleich zu anderen Lebensmitteln relativ preiswertes Nahrungsmittel. Wertvolle Inhaltsstoffe runden das Profil des Eies ab. Auch beim Thema gesunde Ernährung kann das Produkt Ei punkten. Erfreulicherweise berichten immer mehr Medien über die Vorzüge des Eies.

Eiermangel Thema in den Medien

Die derzeit sehr umfangreiche Berichterstattung über eine drohende Eierknappheit ist angesichts der angespannten Versorgungslage eher kontraproduktiv. Die Legehenne ist ein großes Wunder der Natur und legt fast täglich ein Ei. Eier gibt es auch zu Ostern! Nur die Vollversorgung auf allen Handels- und Verarbeitungsstufen ist aus heutiger Sicht fraglich. 

Es ist höchste Zeit, dass die neuen Herden mit dem Legen beginnen. Nur dann kann der Mehrbedarf an bunten Eiern zum Kochen und Färben produziert werden.  Aufgrund der derzeit hohen Nachfrage gibt es dafür kaum Gelegenheit. Auch wenn wir in Deutschland im Moment nur punktuell von der Vogelgrippe betroffen sind, sind wir bei einem Selbstversorgungsgrad von rund 73 Prozent auf Importe angewiesen.

Deutschland ist auf Importe angewiesen

Die Nachfrage übersteigt europaweit bei weitem das Angebot. Die Auswirkungen der globalen Vogelgrippe sind inzwischen auch bei uns in der Warenbeschaffung deutlich zu spüren. Die Preise auf dem freien Markt haben erneut Rekordniveau erreicht. Die Eier im Supermarkt um die Ecke sind aufgrund langfristiger Vertragsvereinbarungen inzwischen günstiger als beim Großhändler. Die Folge ist, dass auch Großabnehmer auf Kleinverpackungen ausweichen. Das kann und wird auf Dauer nicht funktionieren und muss zu Maßnahmen führen. 

Ein Osterfest ohne Eier wird es auch in diesem Jahr nicht geben! Es ist denkbar, dass die gewohnte Verpackungseinheit kurzfristig nicht zur Verfügung steht und auf eine Alternative zurückgegriffen werden muss. Grund zur Panik besteht derzeit nicht und "Hamsterkäufe" sind nicht zu empfehlen.

DEU
Bild: Geflügelnews

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