Die Geflügelpest hat erstmals kommerzielle Geflügelbestände in Honduras erreicht. Auf einem Zuchtbetrieb in Santa Bárbara infizierten sich mehr als 42.000 Tiere mit hochpathogener Aviärer Influenza. Die Behörden reagierten mit Keulung, Quarantäne und verschärften Biosicherheitsmaßnahmen.
Behörden bestätigen HPAI-Ausbruch auf Zuchtbetrieb
Die Tiergesundheitsbehörden in Honduras haben einen Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) auf einem Zuchtbetrieb in Santa Bárbara bestätigt.
Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) waren insgesamt 42.331 Tiere betroffen. 2.800 Tiere verendeten infolge der Infektion. Die Behörden keulten anschließend weitere 39.531 Tiere, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Hohe Verluste auch in Brüterei
Der Nationale Dienst für Agrar- und Lebensmittelsicherheit Honduras’ (SENASA) leitete nach Meldungen über ungewöhnlich hohe Tierverluste sofort Untersuchungen ein. Veterinäre entnahmen Proben und stellten den Betrieb unter Quarantäne. Laboranalysen bestätigten anschließend den HPAI-Ausbruch.
Nach der Bestätigung aktivierte SENASA den nationalen Seuchenplan gegen Aviäre Influenza. Alle Zuchttiere des Betriebs wurden getötet.
Auch eine angeschlossene Brüterei war betroffen. Dort vernichteten die Behörden 89.900 Küken sowie 315.979 Bruteier. Gleichzeitig verstärkte SENASA die Überwachung von Geflügelbetrieben, Hinterhofhaltungen und Wildvogelpopulationen. Zudem verschärfte die Behörde die Meldepflichten für Verdachtsfälle.




































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