Immer wieder gibt es weltweit Meldungen von Vogelgrippe-Infektionen bei Säugetieren. Jetzt hat es Seelöwen und See-Elefanten an der Pazifikküste im US-Bundesstaat Kalifornien getroffen. In den USA wütet die Vogelgrippe nach wie vor in Geflügelbeständen, aber auch in Milchviehherden.
In den USA ist die hochpathogene Variante der Vogelgrippe H5N1 nach wie vor ein massives Problem in der kommerziellen Geflügelhaltung sowie in der Milchviehhaltung. Es gibt daneben auch immer wieder Einzelmeldungen von Übertragungen auf andere Säugetiere. Jetzt wurde das Virus an der kalifornischen Küste bei toten Seelöwen entdeckt. Das berichtet unter anderem das Magazin IT Boltwise.
Überwachungsmaßnahmen gestartet
Dieser Fall ist der erste Fall bei Meeressäugern in der Region. Zusätzlich zu den Seelöwen sind auch nördliche See-Elefanten von der Krankheit betroffen. Ein südlicher Seeotter wurde ebenfalls positiv getestet. Diese Entwicklungen habe zu verstärkten Überwachungsmaßnahmen entlang der kalifornischen Küste geführt, so IT Boltwise. So soll die Ausbreitung des Virus kontrolliert und es sollen weitere Infektionen verhindert werden.
In den Jahren 2022 bis 2024 richtete die Vogelgrippe große Schäden bei Meeressäugern im Südatlantik an. Auf der Inselgruppe Südgeorgien und auf der argentinischen Halbinsel Valdés starben Tausende See-Elefanten an der Seuche. Das berichtete das Fachmagazin „Communications Biology“. See-Elefanten sind die grössten Robben der Welt.




































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.