In den USA reißt die Vogelgrippe-Welle nicht ab. Für Januar 2026 meldet das US-Landwirtschaftsministerium bereits 16 neue Fälle in kommerziellen Haltungen, in Pennsylvania traf es jetzt einen Betrieb mit 1,5 Mio. Legehennen.
Die Geflügelbranche in den USA muss sich seit inzwischen drei Jahren verstärkt mit dem Thema Vogelgrippe (H5N1) auseinandersetzen. In den Jahren 2024 und 2025 gab es die schwersten Ausbrüche in der Geschichte des Landes, mit massiven wirtschaftlichen Schäden. Besonders betroffen war die Eierproduktion, Aber auch vielfach betroffen war die Masthähnchen- und Putenerzeugung. Bis Anfang 2025 mussten beispielsweise über 100 Mio. Hühner und Puten aufgrund von H5N1-Infektionen getötet werden.
Die drastische Reduzierung der Legehennenbestände führte zu einem Engpass bei Eiern, was den Preis für ein Dutzend Eier im März 2025 auf ein Allzeithoch von über 6 US-Dollar trieb. Die Schäden für Verbraucher durch höhere Preise werden auf über 1,4 Mrd. US-Dollar allein für das Jahr 2024 geschätzt.
Betrieb mit 1,5 Mio. Legehennen betroffen
Auch im neuen Jahr reißt die Vogelgrippe-Welle nicht ab. Gemeldet vom US-Landwirtschaftsministerium wurden für Januar 2026 16 neue Fälle, im Dezember 2025 waren es 26 Fälle, im November 2025 42 Fälle in kommerziellen Haltungen. Im Bundesstaat Pennsylvania traf es jetzt einen Betrieb mit 1,5 Mio. Legehennen, die getötet werden mussten. In den USA findet die Eiererzeugung oft in sehr großen Anlagen statt.
Um die Größe des US-amerikanischen Geflügelbestands zu verdeutlichen: In den Vereinigten Staaten gab es 2023 über 378,5 Mio. Legehennenplätze, es wurden über 9,4 Mrd. Masthähnchen erzeugt sowie 218 Mio. Puten (Statistikdaten des US-Landwirtschaftsministeriums).
Quelle: USDA (US-Department of Agriculture)

































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