Vogelgrippe: Niedersachsen will Monitoring intensivieren

27 Oktober 2025
Biosicherheit
Rotfuchs

In Niedersachsen gibt es, wie in anderen Bundesländern auch, ein landesweites Monitoring zur Vogelgrippe. Dieses Monitoring soll in dem geflügelstarken Bundesland intensiviert werden. In Niedersachsen gab es in den vergangenen zwei Wochen mehrere Fälle von Geflügelpest.

Wie das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitteilte, sollen neben Geflügel aus Haltungen und Wildvögeln mehr terrestrische Prädatoren wie Füchse, Marderhunde, Marder oder Waschbären auf das Influenzavirus untersucht werden. Hierzu bittet das Landwirtschaftsministerium Jägerinnen und Jäger, wegen Auffälligkeit erlegte oder verendet aufgefundene Tiere dem Lebensmittel- und Veterinärinstitut Hannover/Braunschweig des LAVES zuzuleiten. 

Weil auch Katzen an dem Virus erkranken können, bittet das Ministerium zudem praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte, Blutproben insbesondere von Freigängerkatzen (mit Einverständnis der Halterinnen und Halter) dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) zur Untersuchung zur Verfügung zu stellen. Die Kosten werden vom LAVES übernommen. Durch die Untersuchung soll im Rahmen eines von der Tierärztekammer Niedersachsen und dem LAVES durchgeführten Projekts überprüft werden, ob sich das Geflügelpestvirus an Katzen anpasst, die möglicherweise Kontakt zu infizierten Wildvögeln hatte.

PM / Christa Diekmann-Lenartz
Bild: AdobeStock_Dieter Hopf imageBROKER

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