In zwei Geflügelbetrieben im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, ist die Vogelgrippe nachgewiesen worden. 3.000 Gänse und 3.000 Enten mussten gemäß den Vorgaben im ersten Betrieb getötet werden, im zweiten waren es 2.000 Tiere.
Im Landkreis Rostock gibt es zwei neue Fälle von Vogelgrippe. Betroffen ist zum einen ein Bestand in Zarnewanz. Dort mussten 3.000 Enten und 3.000 Gänse getötet werden. Auf einem zweiten Hof in der Region kamen noch einmal 2.000 Tiere dazu. Schon im vergangenen Jahr hatte es in Zarnewanz zwei größere Ausbrüche gegeben - damals waren deutlich mehr Tiere betroffen. Das erichtet der Norddeutsche Rundfunk, NDR.
Restriktionsgebiete eingerichtet
Gemäß den tierseuchenrechtlichen Vorgaben hat der Landkreis eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um die betroffenen Betriebe sowie eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet.
Das Friedrich-Loeffler-Institut schätzt das Risiko des Eintrags und der Weiterverbreitung von Vogelgrippe bei wildlebenden Tieren derzeit als moderat ein. Seit Juni gab es hierzulande nur einen Ausbruch in einem kommerziellen Geflügelbetrieb. Betroffen war ein Legehennenbetrieb in Schleswig-Holstein.

































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