EU unterstützt Polens Geflügelhalter mit 14 Mio. Euro nach Vogelgrippe

16 Juli 2025
Krankheiten
Polen Geflügel Vogelgrippe

Die EU unterstützt Polens Geflügelhalter mit 14 Mio. Euro, um die wirtschaftlichen Folgen der massiven Geflügelpest-Ausbrüche abzumildern.

Polen erhält 14 Mio. Euro aus der EU-Agrarreserve, um die Folgen der Geflügelpest abzumildern. Laut EU-Kommission sollen damit die Kosten abgedeckt werden, die durch die Seuche zwischen August 2021 und August 2023 entstanden sind.

Nur betroffene Betriebe in Sperrzonen bekommen Unterstützung

In diesem Zeitraum wurden in Polen insgesamt 193 Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet. Betroffen waren verschiedene Geflügelarten, darunter Masthühner, Legehennen, Puten, Enten und Gänse. Laut EU-Kommission können nur Betriebe unterstützt werden, die in Sperr- und Überwachungszonen lagen und deren Verluste nicht bereits durch andere Hilfen oder Versicherungen ausgeglichen wurden.

Die Auszahlung der Mittel muss bis spätestens 28. Februar kommenden Jahres abgeschlossen sein. Mit dieser Unterstützung will die EU die wirtschaftlichen Belastungen der polnischen Geflügelhalter mindern.

Millionenhilfen auch für andere EU-Länder aus Agrarreserve

Insgesamt wurden laut EU-Kommission in diesem Jahr bereits mehr als 120 Mio. Euro aus der EU-Agrarreserve ausgezahlt. Im Mai gingen 15 Mio. Euro an Landwirte in Deutschland, Tschechien und Slowenien, davon 4,8 Mio. Euro nach Deutschland zur Abfederung der Maul- und Klauenseuche.

Bereits im Februar war ein größeres Hilfspaket in Höhe von 98,6 Mio. Euro beschlossen worden. Der größte Teil davon, nämlich 68 Mio. Euro, diente der Beseitigung der Flutschäden in Spanien. Auch Ungarn, Kroatien, Lettland und Zypern erhielten Mittel aus diesem Topf.

Geflügelnews
Bild: AdobeStock_erllre
Quelle: AgE

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