Das Leghorn Huhn, ein Inbegriff für hohe Legeleistung, hat seinen Ursprung in der italienischen Hafenstadt Livorno und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Geflügelzucht in Deutschland. Als eine der Hauptquellen für die Züchtung moderner Hochleistungshybriden, hat sich das weiße Leghorn in der deutschen Landwirtschaft fest etabliert.
Hier ist eine Steckbrief-Tabelle für das Leghorn Huhn:
| Eigenschaft | Beschreibung |
| Herkunft |
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| Gattungen |
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| Lateinischer Name |
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| Farben |
Insgesamt gibt es mehr als 17 anerkannte Farbvarianten.
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| Größe | 30-50 cm |
| Gewicht | Hähne ca. 3,4 kg, Hennen ca. 2,5 kg |
| Legeleistung |
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| Eierschalenfarbe |
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| Eigewicht |
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| Lebenserwartung |
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| Besonderheiten |
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| Platzbedarf |
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| Haltung |
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| Futter |
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| Flugfähigkeit |
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Die Geschichte des Leghorn Huhns ist eng mit seiner Heimatstadt Livorno in Italien verbunden, deren englischer Name der Rasse ihren Namen gab. Bereits 1835 wurden die ersten Hähne von Livorno nach Großbritannien und in die USA exportiert, wo sie schnell aufgrund ihrer herausragenden Legeleistung populär wurden. In den USA erfolgte die formelle Rassenentwicklung, und von dort aus verbreitete sich das Leghorn weiter nach Europa. Besonders nach dem Rückimport aus den USA im Jahr 1870 etablierte sich das Leghorn in vielen europäischen Ländern als eine der führenden Legehühnerrassen.
Im Laufe der Jahre hat sich das Leghorn nicht nur wegen seiner Wirtschaftlichkeit einen Namen gemacht, sondern dient auch als Basis für viele moderne Legehybriden, was seine genetische Bedeutung weiter unterstreicht. In Deutschland erlebte das Leghorn vor allem zwischen den beiden Weltkriegen eine Blütezeit, bevor es durch andere, leistungsfähigere Hybriden etwas in den Hintergrund gedrängt wurde.
Leghorn Hühner werden aufgrund ihrer ausgezeichneten Eierproduktion sehr geschätzt. Im ersten Jahr ihrer Legeperiode können sie bis zu 220 weiße Eier produzieren, im darauffolgenden Jahr ungefähr 200 und im dritten Jahr etwa 160. Die Eier dieser Hühner haben ein Gewicht von 50 bis 60 Gramm. Die anhaltend hohe Produktivität auch in kühleren Monaten ist besonders vorteilhaft für Selbstversorger und Landwirte, die eine ganzjährige Eierproduktion schätzen.
Leghorns sind aktive und temperamentvolle Hühner, die einen ausreichend großen und abwechslungsreichen Auslauf benötigen. Sie sind auch gute Flieger und können kurze Strecken zurücklegen, was bei der Gestaltung des Auslaufs berücksichtigt werden sollte. Eine hohe Umzäunung oder ein überspanntes Netz helfen, die Tiere zu sichern und vor dem Wegfliegen zu bewahren. Trotz ihrer Robustheit sind Hühner nicht die besten Kandidaten für eine enge Beziehung zum Halter, da sie eher scheu und unabhängig sind
In Deutschland ist der rein silberweiße Farbschlag mit kräftig gelben Ständern und orangeroten Augen anerkannt. Der fünffach gezackte Kamm ist eine weitere markante Eigenschaft dieser Rasse. Interessanterweise gibt es das Leghorn auch in verschiedenen anderen Farbschlägen und Größen, einschließlich der Zwergform, die besonders für Halter mit begrenztem Platz geeignet ist.
Ein besonderes Merkmal der Leghorn Hühner ist ihre geringe Brutlust. Die Hennen zeigen selten den Wunsch, Eier zu bebrüten, was die Nutzung von Brutmaschinen oder das Unterlegen der Eier unter Glucken anderer Rassen notwendig macht. Dies macht Leghorns zu einer Rasse, die eher technisch anspruchsvoll in der Nachzucht ist.
Insgesamt sind Leghorn Hühner aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit und ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Haltungsbedingungen eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die eine zuverlässige Eierproduktion suchen, jedoch sollte man sich bewusst sein, dass sie eine gewisse Erfahrung in der Hühnerhaltung erfordern.
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