Newcastle-Krankheit - neue Sperrzonen in Bayern, 40.000 Tiere gekeult

21 April 2026
Biosicherheit
Masthühnchen

Im Landkreis Rottal-Inn ist ein weiterer Fall der Newcastle-Krankheit bestätigt worden. Die Behörden reagieren konsequent: Sie keulen den gesamten Bestand eines betroffenen Betriebs und ziehen Schutz- und Überwachungszonen ein.

Neuer Ausbruch in Gangkofen bestätigt

Die Newcastle-Krankheit ist in einem weiteren Geflügelbetrieb im Gemeindebereich Gangkofen nachgewiesen worden. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie das Friedrich-Löffler-Institut bestätigten den Befund.

40.000 Tiere getötet, um Ausbreitung zu stoppen

Um die Tierseuche einzudämmen, ließen die Behörden rund 40.000 Masttiere töten. Die Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen. Das Landratsamt Rottal-Inn ordnete alle erforderlichen Schritte nach dem Tierseuchenrecht an.

Sperrzonen mit klaren Grenzen eingerichtet

Rund um den betroffenen Betrieb gilt nun eine Sperrzone. Sie umfasst eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius sowie eine Überwachungszone von zehn Kilometern. Damit wollen die Behörden mögliche Infektionsketten früh unterbrechen.

Enge Abstimmung der Behörden

Die Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern und dem Bayerischen Umweltministerium. Die Verantwortlichen verfolgen ein klares Ziel: Sie wollen eine weitere Ausbreitung der Krankheit verhindern und die Bestände in der Region sichern.

Strenge Auflagen für Geflügelhalter

Für Geflügelhalter im betroffenen Gebiet gelten weiterhin strikte Regeln. Sie müssen ihre Biosicherheitsmaßnahmen deutlich verstärken. Außerdem dürfen sie Tiere und Eier nur eingeschränkt transportieren.

Lage bleibt unter Beobachtung

Die zuständigen Stellen überwachen die Situation fortlaufend. Sie stehen im engen Austausch mit den Betrieben und passen ihre Maßnahmen bei Bedarf an.

Geflügelnews
Bild: Cordula Möbius
Quelle: Landkreis Rottal-Inn

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