Im Landkreis Rottal-Inn ist ein weiterer Fall der Newcastle-Krankheit bestätigt worden. Die Behörden reagieren konsequent: Sie keulen den gesamten Bestand eines betroffenen Betriebs und ziehen Schutz- und Überwachungszonen ein.
Neuer Ausbruch in Gangkofen bestätigt
Die Newcastle-Krankheit ist in einem weiteren Geflügelbetrieb im Gemeindebereich Gangkofen nachgewiesen worden. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie das Friedrich-Löffler-Institut bestätigten den Befund.
40.000 Tiere getötet, um Ausbreitung zu stoppen
Um die Tierseuche einzudämmen, ließen die Behörden rund 40.000 Masttiere töten. Die Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen. Das Landratsamt Rottal-Inn ordnete alle erforderlichen Schritte nach dem Tierseuchenrecht an.
Sperrzonen mit klaren Grenzen eingerichtet
Rund um den betroffenen Betrieb gilt nun eine Sperrzone. Sie umfasst eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius sowie eine Überwachungszone von zehn Kilometern. Damit wollen die Behörden mögliche Infektionsketten früh unterbrechen.
Enge Abstimmung der Behörden
Die Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern und dem Bayerischen Umweltministerium. Die Verantwortlichen verfolgen ein klares Ziel: Sie wollen eine weitere Ausbreitung der Krankheit verhindern und die Bestände in der Region sichern.
Strenge Auflagen für Geflügelhalter
Für Geflügelhalter im betroffenen Gebiet gelten weiterhin strikte Regeln. Sie müssen ihre Biosicherheitsmaßnahmen deutlich verstärken. Außerdem dürfen sie Tiere und Eier nur eingeschränkt transportieren.
Lage bleibt unter Beobachtung
Die zuständigen Stellen überwachen die Situation fortlaufend. Sie stehen im engen Austausch mit den Betrieben und passen ihre Maßnahmen bei Bedarf an.




































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