Die Newcastle-Krankheit greift in einem großen Legehennenbetrieb im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) weiter um sich. Behörden reagieren mit strengen Maßnahmen, um die Ausbreitung der Tierseuche einzudämmen.
Weitere Fälle in betroffenen Stallanlagen nachgewiesen
In einem bereits betroffenen Legehennenbetrieb im Landkreis Oder-Spree hat sich die Lage verschärft. Auch in weiteren Stallanlagen auf dem Gelände wiesen Fachleute die Newcastle-Krankheit nach. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg analysierte Proben aus den Beständen und identifizierte das aviäre Paramyxovirus. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Befund anschließend.
Insgesamt sind rund 377.000 Tiere betroffen.
Behörden verfolgen Kontakte und prüfen Impfstrategie
Das zuständige Veterinäramt treibt die epidemiologischen Untersuchungen voran. Experten des Tierseuchenbekämpfungsdienstes Brandenburg und des Friedrich-Loeffler-Instituts unterstützen die Arbeit.
Die Behörden verfolgen, wohin Tiere und tierische Produkte geliefert wurden und woher sie stammen. Sie prüfen zudem Kontakte von Personen und Fahrzeugen. Gleichzeitig nehmen sie das Impfregime des Betriebs unter die Lupe.
































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