Niederlande setzen weiter auf Standardhuhn: De Heus sieht Broilerbranche bis 2040 stabil
17 Februar 2026
Niederlande
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Heute wollen wir für euch mal wieder auf die Entwicklungen in unserem Nachbarland Niederlande blicken, dort beleuchtete das Unternehmen De Heus kürzlich die Entwicklung der Branche. De Heus rechnet nicht mit einem starken Rückgang der Broilerproduktion. Auch konventionelle Masthähnchen sollen bis 2040 wettbewerbsfähig bleiben – trotz Tierwohlkonzepten wie 1-Stern-Beter-Leven und ECC.
De Heus widerspricht Rabobank-Prognose
Für deutsche Geflügelhalter lohnt sich der Blick in die Niederlande: Dort sieht der Futtermittelhersteller De Heus die Zukunft der Broilerbranche deutlich weniger düster als Marktanalysten. Die Rabobank rechnet damit, dass der Broilerbestand bis 2040 im Vergleich zu 2023 um 30 Prozent schrumpft. Nanko van der Wens und Patrick van den Hurk von De Heus halten das für überzogen. Sie erwarten „kaum einen Rückgang“.
Van der Wens, kaufmännischer Direktor von De Heus Voeders, macht im Hauptsitz in Ede klar: „Broilerbetriebe aufkaufen? Davor müssen Broilerhalter keine Angst haben, denn das werden wir nicht tun.“ Auch Van den Hurk, seit Dezember 2024 Sektorleiter Geflügel, spricht von positiven Aussichten.
De Heus will nicht mit Kunden konkurrieren
Gerüchte, wonach Futtermittelhersteller aktiv Broilerbetriebe aufkaufen, weist Van der Wens zurück: „Bei De Heus sehen wir das nicht so.“ Sein Argument: „Wir wollen nicht mit unseren Kunden konkurrieren. Außerdem sind wir ein Futtermittelhersteller und wollen uns weiterhin auf diese Kernaktivität konzentrieren.“
Van den Hurk verweist auf die Struktur der niederländischen Landwirtschaft. Familienbetriebe hätten die Branche groß gemacht. „Wir merken jeden Tag, wie viel Leidenschaft Geflügelhalter für ihren Beruf haben“, sagt er. Die Betriebe seien rund um die Uhr einsatzbereit, auch nachts und am Wochenende. Dieses Engagement führe häufig zu „hervorragenden Ergebnissen“.
Gleichzeitig zweifelt Van den Hurk daran, ob Futtermittelhersteller als Betriebsbetreiber langfristig gleich gute Leistungen sichern können. Denn geeignete Betriebsleiter und Mitarbeiter seien schwer zu finden. „Geflügelhalter mit einem zweiten oder sogar dritten Standort kommen regelmäßig dorthin, um die Geschäfte zu leiten. Das ist doch etwas anderes, als wenn ein Betrieb von oben gesteuert werden muss“, sagt er.
"Wir erwarten kaum einen Rückgang des Masthähnchenbestands."
Übernahme von Van der Linden: Schlachthaken sichern
De Heus wurde im Dezember 2024 Eigentümer von fünf Broilerbetrieben mit knapp einer Million Broilerplätzen. Hintergrund war die Übernahme des Geflügelintegrationsunternehmens Van der Linden in Beringe.
Van der Wens erklärt: „Wir haben inzwischen einen dieser Broilerbetriebe an einen treuen Kunden von uns verkauft und sind offen dafür, auch die anderen vier Betriebe zu verkaufen.“ De Heus habe jahrelang mit Van der Linden zusammengearbeitet. Da die früheren Eigentümer Jan und Geert Kessels keinen Nachfolger hatten, boten sie das Unternehmen De Heus an.
Der Grund für die Übernahme lag laut Van der Wens nicht in Expansionsplänen, sondern in der Infrastruktur: „Wir haben ihr Unternehmen übernommen, weil es für den gesamten niederländischen Broiler-Sektor von Vorteil ist, dass es in den Niederlanden genügend Schlachthaken gibt.“
Schlachthöfe übernommen – Verantwortung in der Krise
Aus demselben Grund übernahm De Heus bereits im Januar 2021 die Schlachthöfe Van Miert und Mieki. Damals hatten Frisia und GPS Nunspeet infolge der Coronakrise geschlossen.
„Andere große Unternehmen hatten ebenfalls diese Möglichkeit, haben sie aber nicht genutzt. Wir haben damals in Krisenzeiten unsere Verantwortung übernommen“, sagt Van der Wens. Für ihn steht fest: Die Broilerhaltung müsse groß genug bleiben, damit der Sektor über ausreichende Schlachtkapazitäten verfügt.
Van den Hurk bestätigt das aus eigener Erfahrung. Er arbeitete damals noch bei Coppens Diervoeding, das 2021 von De Heus übernommen wurde. „Wir waren froh, dass De Heus damals diese Entscheidung getroffen hat, die Schlachthaken zu behalten“, sagt er.
„Der Hähnchenkonsum wächst in Nordwesteuropa. Das ist gut für den Markt“, sagt Van der Wens.
De Heus will nicht selbst schlachten
Van der Wens betont jedoch, dass De Heus nicht als Schlachtunternehmen auftreten will. Deshalb verkaufte das Unternehmen die Anteile an der Schlachterei Van der Linden rückwirkend an Clazing. Auch Van Miert und Mieki gingen 2021 an Clazing.
Van der Wens begründet das mit dem Geschäftsmodell: „Wir glauben nicht an ein Integrationsmodell in der niederländischen Geflügelhaltung, sondern an eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette, bei der jedes Glied für seinen eigenen Bereich verantwortlich ist.“ Clazing verfüge über deutlich mehr Fachwissen in der Vermarktung von Hühnerfleisch.
Frischfleischmarkt im Dreieck Paris–London–Berlin wächst
Die Schlachthöfe arbeiten ausschließlich mit konventionellen Hähnchen. De Heus übernahm sie auch deshalb, weil das Unternehmen an die Zukunft dieses Marktes glaubt.
Kritiker zweifeln daran, ob konventionelles Masthähnchenfleisch langfristig gegen billige Importe aus Polen, der Ukraine oder Brasilien bestehen kann. Van der Wens widerspricht.
„Die Niederlande und Belgien sind stark im Verkauf von frischem (hauptsächlich konventionellem) Hühnerfleisch im Dreieck Paris-London-Berlin“, sagt er. Niederländische Schlachthöfe exportierten vor allem nach Großbritannien, belgische stärker nach Frankreich, weil die Wege kürzer seien.
In dieser Region lebten die meisten Menschen Westeuropas. Gleichzeitig steige dort der Hühnerfleischkonsum. Auch die Einwohnerzahl nehme zu, unter anderem durch Einwanderung. Van der Wens verweist darauf, dass manche Bevölkerungsgruppen aus religiösen Gründen kein Schweine- oder Rindfleisch essen. Dadurch wachse der Markt zusätzlich.
Importware aus der Ukraine spiele dabei kaum eine Rolle: Die Entfernung sei zu groß, um frisches Fleisch in dieses Absatzgebiet zu liefern. Verbraucher griffen zudem „fast immer“ zu frischem Hühnerfleisch und kaum zu tiefgefrorener Ware.
Zahlen aus den Niederlanden: 60 Prozent bleiben konventionell
Zwar hat der niederländische Einzelhandel vollständig auf 1-Stern-Beter-Leven umgestellt. Trotzdem sieht Van der Wens einen stabilen Markt für konventionell erzeugtes Hühnerfleisch, vor allem im Foodservice, bei Convenience und in der Gastronomie.
Er nennt konkrete Zahlen: Rund die Hälfte der niederländischen Broilerhalter sei auf 1-Stern umgestiegen, die andere Hälfte halte – abgesehen von Nischen – weiter konventionelle Tiere.
„Jeden Monat werden etwa 10 Millionen 1-Stern-Beter-Leven-Hühner und 15 Millionen konventionelle Hühner geschlachtet“, sagt Van der Wens. Damit liege der Anteil konventioneller Schlachtungen bei 60 Prozent.
Für ihn ist klar: Die Nachfrage aus dem Foodservice werde in den kommenden Jahren bestehen bleiben. Deshalb sieht er auch für konventionelle Broilerhalter in den Niederlanden weiter eine Zukunft.
Nach Einschätzung von Van der Wens haben auch konventionelle Masthähnchenhalter in den Niederlanden weiterhin eine Zukunft
ECC: Tierwohlkonzept ohne Durchbruch
Zwischen 2019 und 2021 kündigten Einzelhändler in Belgien, Großbritannien und Frankreich an, bis 2026 auf Geflügelfleisch nach dem Standard des European Chicken Commitment (ECC) umzusteigen.
Neben Supermärkten gaben auch große Marken Zusagen, darunter Burger King, KFC, Subway, Nestlé, Ikea, Dr. Oetker und Unilever.
Doch in Belgien läuft die Einführung schleppend. Colruyt, der größte Einzelhändler des Landes, startete 2022 – trotzdem blieb der Durchbruch aus. Van der Wens nennt zwei Gründe: hervorragende Erträge mit konventionellen Broilern und eine zurückhaltende Nachfrage nach teurerem ECC-Fleisch.
„Masthühnerhalter sind durchaus bereit, auf ECC-Hühner umzusteigen, wenn die Nachfrage ausreichend ist und ein gutes Ertragsmodell dahintersteht“, sagt Van der Wens. Entscheidend sei ein deutlicher Preisaufschlag. „Die Abnehmer müssen jedoch einen deutlichen Aufpreis dafür zahlen, um einen Durchbruch zu erzwingen, sonst steigen die Broilerhalter nicht um und es wird kein Erfolg.“
Sein Fazit: „Letztendlich bestimmt der Abnehmer, welche Hühner wir produzieren müssen.“
ECC als Alternative für Betriebe ohne Auslauf-Genehmigung
Trotz der schleppenden Entwicklung bewertet Van der Wens das Konzept positiv. „ECC ist eine hervorragende Alternative für Mastgeflügelhalter, die keine konventionellen Hähnchen mehr halten wollen und nicht auf das 1-Stern-Beter-Leven-Siegel umsteigen möchten oder können – etwa weil sie keine Genehmigung für überdachte Ausläufe erhalten“, sagt er.
Für den Wechsel reichten Tageslichtversorgung und Sitzstangen. Damit sei ECC deutlich leichter umzusetzen als 1-Stern-Beter-Leven.
"Wir brauchen einander dringend, um einen starken Sektor zu erhalten."
Steigender Konsum stützt den Markt
Sollte ECC in Westeuropa stärker greifen, würde die Broilerproduktion weiter sinken. Das könne die Preise stützen, die in den vergangenen Jahren bereits hoch lagen. Davon profitierten die Geflügelhalter.
Van der Wens und Van den Hurk bleiben dennoch optimistisch. Sie verweisen auf den steigenden Hähnchenverbrauch in Westeuropa und auf die Umstellung auf neue Konzepte, die den Bestand zusätzlich reduziere.
„In den Niederlanden ist der größte Schritt bereits mit der Umstellung auf 1 Stern getan. In den umliegenden Ländern sehen wir aber möglicherweise in den nächsten Jahren noch den Wechsel hin zu ECC“, sagt Van der Wens.
Ein Grund für die Stabilität des Sektors seien auch die hohen Margen. „Wir haben viele Kunden mit einem Nachfolger oder bei denen ein junger Geflügelhalter bereits die Leitung übernommen hat“, erklärt Van der Wens.
Van den Hurk ergänzt, es sei auffällig, dass nur wenige Masthähnchenhalter an der Ausstiegsregelung Lbv oder Lbv-plus teilnehmen.
Beide erwarten daher nur eine leichte Schrumpfung des Broilerbestands in den Niederlanden – nicht aber einen Rückgang um 30 Prozent, wie ihn die Rabobank prognostiziert.
De Heus als „Öl im Motor“ der Lieferkette
De Heus ist in den Niederlanden nicht nur der größte Geflügelfutterhersteller, sondern über die Abteilung Kükenplanung auch der größte Händler von Masthähnchen. Van der Wens beschreibt deutliche Unterschiede zu Deutschland und Belgien.
„In den Niederlanden planen wir die meisten Masthähnchenhalter eins zu eins bei einem Schlachthof ein, und es gibt auch noch einige, die ihre Hähnchen selbst an den Schlachthof verkaufen. Diese Betriebe beliefern wir lediglich mit Futter. In der deutschen Grenzregion sehen wir, dass Masthähnchenhalter sowohl Futter frei beziehen als auch die Küken über den Futtermittelhersteller unter Vertrag nehmen lassen.“
In Belgien laufe es anders: Dort sei es üblich, Küken an einen Futtermittelhersteller zu verkaufen. Belgische Schlachthöfe wollten die Anlieferung lieber über einen Futterhersteller regeln und kauften wöchentliche Mengen bei De Heus. So müssten sie keinen Außendienstmitarbeiter einstellen und könnten sich auf gesicherte Liefermengen verlassen.
Weil De Heus auch in Frankreich und Deutschland aktiv ist, könne das Unternehmen Schlachthöfen die gewünschten Schlachtgewichte liefern. Auch während Transportverboten durch Vogelgrippe sichere die Kükenplanung die Versorgung.
„Das ist für einen Schlachthof entscheidend, denn leere Haken kosten Geld“, sagt Van der Wens.
Keine eigene Preisnotierung geplant
Auf die Frage, ob De Heus Kettenregisseur werden sollte, antwortet Van der Wens klar: „Nein, wir wollen das Öl im Motor sein. Die Regie überlassen wir den Schlachthöfen, weil sie das mit dem Absatz abstimmen müssen.“
Auch eine eigene Masthähnchen-Notierung lehnt er ab. Schlachthöfe hätten eigene Notierungen. Zudem gebe es die Marktpreise aus Deinze und die ABC-Notierung. „Das bildet den Markt ausreichend ab“, so Van der Wens.
"Bei vielen Kunden steht ein junger Masthähnchenhalter an der Spitze."
1-Stern-Hähnchen: Zuwachs aus Deutschland
Der Anteil an 1-Stern-Beter-Leven-Hähnchen aus Deutschland stieg in den vergangenen Jahren. Laut einer Sprecherin der Dierenbescherming werden 1-Stern-Hähnchen außerdem in Polen, Rumänien und Belgien gehalten.
In Deutschland nahm der Anteil der Betriebe von etwa 6 auf 10 Prozent zu. In Polen ging die Zahl leicht zurück. Zusätzlich existieren einige Betriebe in Belgien und Rumänien.
Viele niederländische Geflügelhalter zeigen sich überrascht, dass ein niederländisches Label auch im Ausland produziert wird. Van der Wens erklärt, dass De Heus keine 1-Stern-Hähnchen in Polen oder Rumänien unter Vertrag habe. „Unsere Partner Storteboom und Plukon wollen die Tiere möglichst nah am Schlachthof in den Niederlanden halten“, sagt er. Zudem bestehe enger Kontakt zur Dierenbescherming.
Die deutschen 1-Stern-Betriebe lägen alle in der Grenzregion. Einige gehörten niederländischen Eigentümern. „Diese Anlieferung ist nötig, weil das Volumen sonst nicht ausreicht, um die Nachfrage zu bedienen“, so Van der Wens.
Er verweist außerdem auf den Handel: Albert Heijn und Jumbo hätten angekündigt, künftig auf Hähnchen aus niederländischer Herkunft zu setzen.
Van der Wens rechnet nicht damit, dass die Dierenbescherming die Anforderungen in den nächsten Jahren verschärft. „Die Branche hat bereits sehr viel getan, um die Vorgaben erfüllen zu können.“
Viele Betriebe wollen umstellen – scheitern aber an Behörden
Van den Hurk berichtet, dass viele Kunden in Brabant von konventioneller Haltung auf 1-Stern umstellen möchten. Doch die Gemeinden genehmigten überdachte Ausläufe oft nicht oder nur sehr schleppend.
„Die neue Regierung muss hier schnell handeln. Viele Masthähnchenhalter wollen umsteigen, können es aber nicht, weil sie keine Genehmigung für einen überdachten Auslauf bekommen“, sagt Van den Hurk.
Gleichzeitig sieht er Fortschritte: „In Nordniederland wurden in den vergangenen Jahren viele Ausläufe gebaut, ebenso in Limburg und sogar in einigen Gemeinden in Nordbrabant.“
Beide gehen davon aus, dass 1-Stern-Hähnchen langfristig bleibt. Einen Schritt hin zu 2 Sternen erwarten sie nicht. „Sowohl die Dierenbescherming als auch der Einzelhandel sehen, dass dafür auf vielen Betrieben der Platz fehlt und die Nachfrage nicht groß genug ist“, sagt Van der Wens.
Futterpreise stabil – Rohstoffmarkt bleibt Risiko
Die Broilerhalter profitierten im vergangenen Jahr nicht nur von einem starken Markt, sondern auch von relativ niedrigen Futterpreisen. Van der Wens erwartet, dass die Preise vorerst um das aktuelle Niveau schwanken.
Er warnt jedoch: „Wie sich die Preise für Futtermittelrohstoffe entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen. In der Welt passiert täglich viel. Unerwartete Ereignisse können schnell starke Preisschwankungen auslösen.“
Während der Coronakrise zeigte sich diese Unsicherheit deutlich. Damals geriet der Absatz vieler Broilerhalter nach der Insolvenz von GPS Nunspeet unter Druck.
„Wir lieferten damals ebenfalls viele Küken über unsere Planung an GPS. Mit unserer Kükenplanung konnten wir schnell umschalten und die Tiere möglichst auf andere Schlachthöfe verteilen. So haben wir dafür gesorgt, dass alle Kunden korrekt und pünktlich bezahlt wurden“, sagt Van der Wens.
De Heus will Rendite maximieren – alle Gewichte möglich
Van der Wens betont, dass Broilerhalter Vorteile haben, wenn sie ihre Küken an De Heus verkaufen: „Wir streben immer gemeinsam mit dem Geflügelhalter das höchste Ergebnis an.“
Van den Hurk ergänzt: „Wir haben Platz für alle Gewichte. Wichtig ist nur, dass wir frühzeitig wissen, mit welchem Gewicht die Tiere geliefert werden.“
Optimal seien Gewichte zwischen 1.700 und 2.100 Gramm. Innerhalb dieser Spanne hätten Schlachthöfe unterschiedliche Anforderungen. Auch schwere Tiere könnten vermarktet werden. Entscheidend bleibe eine korrekte Gewichtsmeldung, um den passenden Schlachthof zu finden.
„Gemeinsam mit dem Geflügelhalter legen wir die Lieferstrategie fest und stimmen sie mit dem passenden Schlachthof ab“, sagt Van den Hurk.
Branche braucht Zusammenarbeit
Van der Wens zeigt sich zufrieden, dass hinter den vier großen Schlachthöfen in den Niederlanden finanziell starke Unternehmen stehen. Daneben gebe es zwei kleinere Anbieter.
Sein Schlusswort klingt wie ein Appell an die gesamte Lieferkette – auch mit Blick auf Deutschland: „Wir sind noch das einzig übergebliebene Planbüro für Masthähnchen in den Niederlanden – damit sind wir das Öl im Motor. Aber wir brauchen einander alle, um eine starke Masthähnchenbranche zu erhalten.“
Geflügelnews
Bild:
Gerald Burgers, Ellen Meinen
Quelle:
Tom Schotman
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