Neue Studie zeigt: Anta®Phyt bringt Broiler trotz Kokzidien auf Erfolgskurs
Kokzidien in der Broilermast sind ein ernstzunehmender Gegner für den Produktionserfolg: Sie schwächen die Darmgesundheit, mindern die Einstreuqualität und führen zu schlechterer Leistung. Eine neue Studie von Dr. Eckel zeigt: AntaPhyt in Kombination mit Kokzidiostatika dreht den Spieß um – für stärkere Broiler, bessere Stallhygiene und höhere Effizienz.
Mehr Widerstandskraft, mehr Leistung, mehr Erfolg
Die moderne Geflügelproduktion steht vor der doppelten Aufgabe, die weltweit steigende Nachfrage nach hochwertigem Protein zu bedienen und gleichzeitig nachhaltig sowie effizient zu wirtschaften. Dabei machen Futterkosten mit 60–70 % den größten Anteil an den Gesamtausgaben aus. Daher ist eine optimale Futterverwertung für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit entscheidend. Kokzidieninfektionen, verursacht durch Protozoen der Gattung Eimeria, bleiben eine zentrale Herausforderung in der Broilermast.
Sie führen zu Schäden im Verdauungssystem, schlechterer Nährstoffaufnahme und verringerten Zuwachsraten. Die Folgen: eine schlechtere Futterverwertung, unregelmäßiges Wachstum und erhöhte Sterblichkeit – mit erheblichen wirtschaftlichen Einbußen für Produzenten.
Eine wirksame Kontrolle von Kokzidien ist daher unerlässlich, um eine gute Futtereffizienz zu sichern. Denn auch subklinische Infektionen ohne sichtbare Symptome verschlechtern die Futterverwertung deutlich und erhöhen die Kosten. Ein optimales Management, zu dem auch der Einsatz von Futterzusatzstoffen wie Phytogenen gehört, ist der Schlüssel für eine nachhaltige und wirtschaftliche Geflügelproduktion.
Anta®Phyt überzeugt unter Kokzidiendruck
In einem aktuellen 35-Tage-Versuch mit 640 Ross-308-Broilern unter Kokzidien-Belastung wurden vier verschiedene Behandlungen getestet: Neben der Impfung (Vacc) waren diese eine Behandlung nur mit Kokzidiostatika (Cocc), der Einsatz von Kokzidiostatika in Kombination mit Anta®Phyt (CoccAP) und schließlich nur Anta®Phyt ohne Kokzidiostatika (AP). Das Ergebnis war eindeutig: Die CoccAP-Gruppe erzielte die besten Resultate. Die Tiere der CoccAP-Gruppe wiesen deutlich höhere tägliche Zunahmen und eine bessere Futterverwertung im Vergleich zu den Tieren der Vacc-Gruppe auf.
Am Tag der Kokzidien-Infektion hatten die Tiere der CoccAP-Gruppe zudem eine um 50 % geringere Oozystenausscheidung und ihre Kotbewertung war 51% besser als bei den geimpften Broiler. Ein klarer Hinweis auf eine stabilere Darmgesundheit und damit eine wichtige Voraussetzung für sauberere Einstreu, bessere Stallhygiene und mehr Tierwohl. Kokzidiostatika bleiben die Basis im Kampf gegen Eimeria-Infektionen. Doch mit der richtigen phytogenen Ergänzung lässt sich dieser Schutz deutlich ausbauen und die Darmgesundheit zusätzlich fördern.
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