Sinkende Temperaturen treiben Ratten und Mäuse in Ställe und Lager. Dort richten sie Schäden an und erhöhen das Seuchenrisiko. Wer Schadnager konsequent bekämpft und Maßnahmen sauber dokumentiert, schützt Betrieb und Tiere. Digitale Lösungen helfen, Aufwand zu reduzieren und rechtssicher zu arbeiten.
Wenn Ratten und Mäuse Schutz suchen
Im Herbst und Winter steigt der Druck durch Schadnager deutlich. Kälte und Nahrungsmangel treiben Ratten und Mäuse in warme Ställe, Silos und Lagerräume. Auf dem Hof finden sie beides: Unterschlupf und Futter. Die Folgen sind bekannt. Die Tiere verursachen Fraßschäden, verunreinigen Futter und können Krankheitserreger einschleppen. Für die Biosicherheit eines Betriebs stellt das ein ernstes Risiko dar.
Dokumentation kostet Zeit – ist aber Pflicht
Eine wirksame Schadnagerbekämpfung verlangt Systematik. Gesetzliche Vorgaben sowie QS- und HACCP-Standards schreiben eine lückenlose Dokumentation vor. Landwirtinnen und Landwirte müssen Köderstellen anlegen, Befall kontrollieren, Köder nachlegen und alle Schritte festhalten. In der Praxis bindet das viel Zeit – vor allem dann, wenn Listen und Kontrollblätter von Hand geführt werden.
Bewährte Mittel für die Praxis
Für die Bekämpfung von Ratten und Mäusen stehen verschiedene Rodentizide zur Verfügung. AGRAVIS bietet mit der Eigenmarke Desintec praxisbewährte Lösungen:
- RodEx Pastenköder: widersteht Feuchtigkeit, wirkt hochattraktiv, eine einmalige Aufnahme reicht aus.
- BrodEx Haferflockenköder: enthält Sonnenblumenkerne für hohe Schmackhaftigkeit, wirkt zeitverzögert gegen Köderscheu und ist mit einem Bitterstoff für Menschen und Haustiere versehen.
Unverzichtbar bleibt dabei die sichere Anwendung. Köder gehören ausschließlich in gesicherte Boxen und müssen regelmäßig kontrolliert werden, um Verschleppungen zu vermeiden.
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