Die Newcastle-Krankheit greift weiter um sich. Im Landkreis Rottal-Inn bestätigt ein weiterer Betrieb den Ausbruch – die Behörden reagieren mit drastischen Maßnahmen.
Die Newcastle-Krankheit hat einen weiteren Geflügelbetrieb im Landkreis Rottal-Inn erreicht. Der neue Fall liegt im direkten Umfeld eines bereits betroffenen Masthähnchenbetriebs in Gangkofen.
Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigten den Nachweis des Virus.
15.000 Tiere getötet
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ließen die Behörden den gesamten Bestand keulen. Rund 15.000 Hühner wurden tierschutzgerecht getötet. Das zuständige Landratsamt ordnete umgehend alle erforderlichen Maßnahmen nach dem Tierseuchenrecht an.
Vier Tage zuvor weiterer Fall in Vilsbiburg
Vor vier Tagen hatte die Newcastle-Krankheit den Landkreis Landshut erreicht. Ein Verdachtsfall in einem Hähnchenmastbetrieb im Stadtbereich Vilsbiburg war vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt worden, teilte das Landratsamt mit. Betroffen waren dort rund 35 000 Tiere. Der gesamte Bestand wurde getötet.
Insgesamt liegt die Zahl der ND-Ausbrüche in Bayern nun bei zwölf.
Behörden beobachten Lage genau
Die zuständigen Stellen verfolgen die Entwicklung eng und stehen im Austausch mit den betroffenen Betrieben. Ziel bleibt, die Tierseuche schnell einzudämmen und weitere Ausbrüche zu verhindern.




































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