ZDG-Studie zeigt: Eltern setzen beim Schulessen auf Eier und Geflügel

31 März 2026
Verbände
mädchen isst eibrot

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft hat eine bundesweite Studie in Auftrag gegeben – mit klaren Ergebnissen: Eltern wünschen sich mehr Eiweiß im Schulessen. Besonders gefragt sind Eier und Geflügelfleisch.

ZDG lässt Eltern befragen

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft hat das Meinungsforschungsinstitut Civey beauftragt, 1.500 Eltern schulpflichtiger Kinder zu befragen. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Schulverpflegung soll heute vor allem eines liefern – hochwertiges Eiweiß.

89 Prozent der Eltern halten eiweißreiche Mahlzeiten für wichtig. 71 Prozent sprechen sich für verbindliche Mindestmengen aus. Für viele Familien gehört Protein inzwischen fest zur Bewertung von Qualität.

Eier und Geflügel stehen ganz oben auf dem Speiseplan

Wenn es um konkrete Lebensmittel geht, zeigen Eltern klare Präferenzen. Geflügelfleisch führt die Liste der gewünschten Proteinquellen an. Auch Eier zählen zur Spitzengruppe.

Geflügel überzeugt viele Eltern, weil es hochwertiges Eiweiß liefert, vielseitig einsetzbar ist und sich gut in kindgerechte Gerichte integrieren lässt. Eier gelten ebenfalls als nährstoffreich, flexibel und alltagstauglich.

Neben Geflügel und Eiern nennen Eltern auch Rindfleisch, Schweinefleisch, Fisch und Hülsenfrüchte als wertvolle Eiweißquellen. Doch kein tierisches Produkt erreicht die Zustimmung von Geflügel.

„Eltern verstehen Schulessen als wichtigen Baustein für Entwicklung und Leistungsfähigkeit“, sagt Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer des ZDG. Hochwertige Proteinquellen wie Geflügel und Eier spielten dabei eine zentrale Rolle.

Aus Sicht des Verbands passt Geflügel besonders gut zu den Anforderungen moderner Schulverpflegung: Es liefert Eiweiß, lässt sich abwechslungsreich zubereiten und entspricht vielen Ernährungsgewohnheiten.

Eltern wünschen sich mehr Geflügel aus Deutschland

Die Studie zeigt auch: Herkunft zählt. Drei von vier Eltern legen Wert auf Produkte aus Deutschland.  Viele Eltern erwarten, dass Schulen Fleisch aus heimischer Produktion einsetzen und dies transparent kommunizieren. Doch genau hier sehen viele Nachholbedarf. Weniger als die Hälfte fühlt sich ausreichend informiert. Nur ein Viertel sagt, dass Schulen offen über Erzeugungsstandards sprechen.

Transparenz bleibt das größte Problem

Neben dem Wunsch nach mehr Eiweiß kritisieren Eltern vor allem fehlende Informationen. Sie wollen wissen, woher Geflügel und Eier stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.

„Schulessen muss nachvollziehbar sein“, fordert Wolfgang Schleicher. Herkunft, Qualität und Standards dürften keine Blackbox bleiben.

Anspruch und Realität driften auseinander

Trotz klarer Erwartungen bleibt die Zufriedenheit gering. Nicht einmal jedes zweite Elternteil bewertet das aktuelle Schulessen positiv.

Eltern bemängeln fehlende Transparenz, zu wenig regionale Produkte und Defizite bei Geschmack und Abwechslung. Gerade beim Einsatz hochwertiger Eiweißquellen sehen viele Luft nach oben.

Fazit: Eiweiß aus Geflügel und Eiern als Maßstab

Die vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft in Auftrag gegebene Studie macht deutlich: Eltern setzen beim Schulessen verstärkt auf Eier und Geflügelfleisch.

Und sie erwarten eiweißreiche, ausgewogene Mahlzeiten – und transparente Informationen über Herkunft und Qualität. Für viele Familien wird genau das zum neuen Maßstab guter Schulverpflegung.

Geflügelnews
Bild: AdobeStock_Irina Schmidt
Quelle: Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Reagieren

Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.