Nach einer von der Deutschen Geflügelwirtschaft in Auftrag gegebenen Studie „Geflügelfleisch und die Gen Z“ hat das Essen bei jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, einen hohen Stellenwert. Knapp 80 Prozent treffen eine bewusste Entscheidung darüber, was täglich auf den Teller kommt. Das hängt für 76 Prozent der Befragten in erster Linie vom Geschmack ab.
Ein günstiger Preis, gute Nährstoffe und eine einfache Zubereitung sind für 50 Prozent der Generation Z entscheidend bei der Wahl ihrer Lebensmittel. Aspekte wie Nachhaltigkeit oder Regionalität sind für etwa 25 Prozent wichtig.
Junge Menschen essen gerne und häufig Geflügelfleisch
Knapp 50 Prozent der Studienteilnehmer essen am häufigsten Geflügelfleisch, gefolgt von Rindfleisch, das von 24 Prozent der Teilnehmer bevorzugt wird. Weniger als 8 Prozent geben an, auf Fleisch zu verzichten. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während nur 4 Prozent der Männer auf Fleisch verzichten, ernähren sich knapp 12 Prozent der jungen Frauen fleischlos. Frauen essen Geflügelfleisch tendenziell noch häufiger als Männer.
80 Prozent essen Hähnchen, Pute, Ente & Co. mindestens einmal in der Woche, 45 Prozent an drei Tagen in der Woche oder sogar öfter.
Bei den Argumenten für Geflügelfleisch geben die Befragten den guten Geschmack als häufigste Antwort an (62 Prozent), gefolgt vom hohen Proteingehalt (58 Prozent), guten Nährwerten (39 Prozent) und einer einfachen Zubereitung (36 Prozent). Die gute Ökobilanz des Geflügelfleischs ist nur für 7 Prozent der Befragten ein Grund für den Geflügelfleischkonsum.
Wichtig für eine gesunde Ernährung
Ganz anders das Ergebnis bei der Frage nach der Bedeutung von Geflügelfleisch für eine gesunde Ernährung, die 70 Prozent der Teilnehmer als wichtig einstufen. Etwa 30 Prozent der Gen Z Befragten geben an, in den kommenden zwei Jahren noch mehr Geflügelfleisch essen zu wollen. Gut 80 Prozent der jungen Erwachsenen kochen ihre Mahlzeiten an drei Tagen die Woche oder öfter selbst, 40 Prozent sogar täglich. Männer essen weniger regelmäßig daheim als Frauen.
Zur Studie „Geflügelfleisch und Gen Z“
Für die Studie „Geflügelfleisch und die Gen Z“, die das Meinungsforschungsunternehmen Civey für den Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft e.V. vom 15. bis 22.Juli 2024 durchführte, wurden 1.000 Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren online befragt – unter anderem zum Thema Fleischverzehr. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die befragte Zielgruppe unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,1 Prozentpunkten.

































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