Die aktuelle Vogelgrippe-Welle in Deutschland hat auch sehr viele Wildvögel getroffen. Verendete und sichtbar kranke Vögel wurden und werden an zahlreichen Orten gefunden. In den Medien wird verstärkt darauf hingewiesen, wie wichtig Vorsicht im Umgang mit möglicherweise infizierten Tieren ist. Das Sozialministerium Sachsen macht das auf sehr gute, „plakative“ Art.
Auch in Sachsen gab es in den vergangenen Jahren mehrfach ein Tierseuchengeschehen. Neben der Geflügelpest ist das Bundesland mit längerer Grenze zu Polen ab 2020 auch von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen betroffen. Sie wurde aus Polen eingeschleppt. Das Sächsische Sozialministerium startete zur ASP eine Aufklärungskampagne mit informativen, unterschiedlichen Plakaten für Landwirte, für Jäger und für Wanderer, Urlauber, LWK-Fahrer und Pendler. Die Kampagne stieß auf breite Zustimmung bei den beteiligten Partnern.
Aufklärungskampagnen zu Schweine- und Geflügelpest
Im vergangenen Jahr entschied das Sozialministerium, landesweit auch auf die hochpathogene Geflügelpest (HPAI) hinzuweisen, die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären, speziell auch über den Umgang mit (vermeintlich) infizierten Wild- oder Hausvögeln.
Es wurden dafür vier verschiedene Plakatmotive entwickelt, zudem eine Postkarte. Die wetterfesten Plakate und die Postkarten wurden an alle Veterinärämter in Sachsen ausgeliefert, damit sie im öffentlichen Raum ausgehängt bzw. ausgelegt werden. Zudem gab es eine Verteilung über Geflügelverbände, -vereine, Wassersportvereine, touristische Verbände etc. mit Bezug zu öffentlichen Gewässern. Laut Information der Pressesprecherin des Sozialministeriums gehen auch regelmäßig Bestellungen für die Plakate ein. Sie mussten schon nachproduziert werden.

































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