Newcastle Disease: Weitere Entspannung in Bayern

26 Juni 2026
Biosicherheit
Bayerische Wimpel

Neben Brandenburg war auch Bayern in diesem Frühjahr von der Newcastle Disease (ND) betroffen. Insgesamt gab es seit dem 25. Februar 20 Fälle in den Landkreisen Erding, Mühldorf a.Inn, Rottal-Inn und Landshut. Der bisher letzte Fall datiert vom 16. Mai im Landkreis Erding. Hier bleibt als einziges noch die Überwachungszone im Umkreis von 10 km.  

Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter in Bayern können langsam aufatmen. Beim bisher letzten Fall von Newcastle Disease -betroffen war ein Gemischtbestand mit 500 Tieren im Landkreis Erding- gibt es nur noch die Überwachungszone im Umkreis von rund 10 km. Die Schutzzone im Umkreis von mindestens 3 km um den Ausbruchsbetrieb wurde hier vor wenigen Tagen aufgehoben. Am 20. Juni war ebenfalls die letzte Überwachungszone im Landkeis Mühldorf a. Inn aufgehoben worden. 

Kein Risiko der Seuchenverschleppung mehr

Wie der Landkreis Erding mitteilte, wurden wie vorgeschrieben sämtliche Betriebe mit Geflügelhaltung in der Schutzzone durch das Veterinäramt in Augenschein genommen, bei Bedarf wurden Proben genommen. Auch in der im Zehn-Kilometer-Radius um den betroffenen Betrieb eingerichteten Überwachungszone wurde stichprobenartig auf die Newcastle-Krankheit getestet. Dabei hätten sich keine Hinweise auf weitere Ausbrüche ergeben. „Ein Risiko für eine Seuchenverschleppung im Landkreis Erding ist aktuell nicht ersichtlich“, teilte das Landratsamt mit. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung.

In der Überwachungszone bleibt Stallpflicht

Die Überwachungszone bleibt dennoch zunächst noch bestehen. Dort gilt weiterhin Stallpflicht für gehaltenes Geflügel. Sollte es bis nächste Woche, also Anfang Juli, keine neuen Ausbrüche der ND geben, kann dann auch die letzte Überwachungszone in Bayern aufgehoben werden. 

Christa Diekmann-Lenartz
Bild: AdobeStock_Engel73

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