In einem Masthähnchenbetrieb im Gemeindebereich Oberbergkirchen im bayerischen Landkreis Mühldorf a. Inn ist am 12. Mai 2026 ein neuer Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) amtlich festgestellt worden.
Nachdem das erste positive Testergebnis des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vorlag, hat das Veterinäramt des Landratsamtes Mühldorf a. Inn den betroffenen Betrieb mit rund 10.000 Tieren unverzüglich gesperrt und die erforderlichen Maßnahmen angeordnet. Hierzu zählte insbesondere die aus Gründen des Tierschutzes und der Tierseuchenbekämpfung notwendige tierschutzgerechte Tötung des gesamten betroffenen Geflügelbestandes. Nun liegt auch der für die amtliche Feststellung erforderliche positive Befund des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) vor.
Um den betroffenen Betrieb wurde eine Schutzzone mit einem Mindestradius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Mindestradius von zehn Kilometern eingerichtet. Die Überwachungszone erstreckt sich auch auf einen Teil der Landkreise Erding und Landshut.
Im Landkreis Mühldorf a. Inn hatte es am 3 März diesen Jahres einen ersten ND-Ausbruch in einem Hähnchenmastbetrieb gegeben. Seitdem waren auch mehrere Hähnchenmastbetriebe im Nachbarkreis Rottal-Inn betroffen.




































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