Im Landkreis Märkisch-Oderland ist in einem Putenmast-Betrieb mit mehr als 18.500 Puten ein weiterer Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) bei Nutzgeflügel amtlich festgestellt worden. Nach Angaben des Landrats wurde der Seuchenfall am 25. April 2026 in der Gemeinde Küstriner Vorland, Ortsteil Gorgast, bestätigt. Auch im Landkreis Oder Spree gab es einen weiteren Fall. Betroffen ist ein Großelterntier-Betrieb für Masthähnchen mit etwa 45.000 Tieren.
Seuche bricht in Gorgast aus
Zum Schutz weiterer Bestände hat die Kreisverwaltung eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. Diese umfasst Teile der Gemeinden Bleyen-Genschmar und Küstriner Vorland. Darüber hinaus wurde eine zehn Kilometer umfassende Überwachungszone festgelegt. Sie erstreckt sich anteilig über mehrere Kommunen, darunter Alt Tucheband, Bleyen-Genschmar, Golzow, Küstriner Vorland, Letschin, Lindendorf, Podelzig, Reitwein, Seelow, Vierlinden und Zechin.
Großräumige Überwachung soll Ausbreitung stoppen
Die genaue Abgrenzung der betroffenen Gebiete ist in einer amtlichen Karte festgehalten, die online über das Geoportal des Landkreises Märkisch-Oderland einsehbar ist. Zusätzlich werden an den Hauptzufahrtswegen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt, die auf die „Newcastle-Krankheit-Schutzzone“ sowie die „Überwachungszone“ hinweisen.
Mit der Verfügung hat die Kreisverwaltung zugleich weitere Seuchenbekämpfungsmaßnahmen angeordnet. Diese sollen die Ausbreitung der Krankheit verhindern und eine mögliche Verschleppung in benachbarte Bestände unterbinden.




































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