Zwei Hähnchenställe aus den Jahren 1989 und 1990 hat Geflügelhalter Hubert Ideler komplett modernisiert. Bei der Sanierung setzt er auf neue Technik – von der Seitenzuluft über die automatische Tränkespülung bis zur kabellosen Geflügelwaage.
Hubert Ideler betreibt im nördlichen Landkreis Cloppenburg einen Betrieb mit rund 40.000 Elterntieren. Nun hat sich für ihn die Möglichkeit ergeben, eine Mastanlage im Nachbarort Heinfelde zu übernehmen und grundlegend zu modernisieren.
Alte Hähnchenställe wurden komplett entkernt
Die beiden Ställe aus den Jahren 1989 und 1990 wurden umfassend kernsaniert. Neben einer neuen Isolierung und einer komplett erneuerten Inneneinrichtung setzt Ideler auf moderne Technik von Big Dutchman – darunter Seitenzuluft, automatische Tränkespülung, Fütterung mit Überflutungsmechanismus und kabellose Geflügelwaagen zur präzisen Gewichtserfassung ab dem ersten Tag.
Auch die Abluftführung und die Energieversorgung wurden an die Anforderungen des modernisierten Betriebs angepasst. Ein 60-kVA-Notstromaggregat sorgt für zusätzliche Sicherheit bei der Stromversorgung.
Geflügelhalter rät: Bei der Sanierung nicht am falschen Ende sparen
Nach den ersten Tagen zieht Ideler ein erstes positives Fazit und empfiehlt Berufskollegen, bei der Sanierung älterer Stallgebäude konsequent vorzugehen und nicht an wichtigen Stellen zu sparen.
Besonders freut ihn der Gedanke, künftig möglicherweise die Nachzucht aus seiner eigenen Elterntierhaltung in den neu aufgebauten Mastställen selbst mästen zu können. Einblicke in den Umbau, die Technik und die ersten Erfahrungen aus dem neuen Mastbetrieb gibt es im Video.
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