Die Newcastle-Krankheit breitet sich in mehreren Ländern weiter aus. Spanien, Israel und Polen melden neue Ausbrüche in kommerziellen Geflügelbeständen. Betroffen sind Legehennen-, Masthühner- und Putenbetriebe mit teils hohen Tierverlusten. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) registriert allein in Polen seit 2024 bereits Verluste von mehr als 9,6 Millionen Tieren.
Spanien meldet vier neue Ausbrüche
In Spanien traf die Newcastle-Krankheit zuletzt vier Geflügelbetriebe. Das geht aus einem Bericht der Weltorganisation für Tiergesundheit vom 22. Juni hervor. Drei Ausbrüche ereigneten sich in der Provinz Valladolid.
Betroffen waren zwei Legehennenbetriebe mit 49.000 beziehungsweise 29.500 Tieren sowie ein Mastgeflügelbetrieb mit 9.000 Broilern. Einen weiteren Fall meldeten die Behörden aus Olmedo. Dort infizierte sich ein Bestand mit 38.650 Legehennen.
Seit Dezember 2025 registrierte Spanien insgesamt 15 Ausbrüche der Newcastle-Krankheit. Die betroffenen Bestände umfassten zusammen 447.570 Tiere.
Israel verliert weitere Geflügelbestände
Auch Israel kämpft weiter gegen die Tierseuche. Nach Angaben der WOAH verloren dort zuletzt vier Geflügelbestände ihren Gesundheitsstatus.
Die Fälle betrafen zwei Broilerbetriebe, einen Putenbestand und einen Legehennenbetrieb. In Nir Oz infizierte sich ein Bestand mit 273.000 Masthühnern. Ein weiterer Betrieb in En Habesor hielt 138.500 Tiere.
Hinzu kamen 8.000 Puten in Nahalal sowie 3.036 Legehennen in Berekya.
Israel verzeichnet seit 2013 massive Verluste durch die Newcastle-Krankheit. Nach WOAH-Daten starben oder fielen mehr als 21 Millionen Haus- und Wildvögel der Seuche zum Opfer.
Polen bleibt stark betroffen
In Polen meldeten die Behörden zuletzt einen Ausbruch in einem Schlachtputenbestand in Krzemieniewo. Der Betrieb hielt 23.937 Tiere.
Das Land bekämpft die Newcastle-Krankheit bereits seit September 2024. Nach WOAH-Angaben summieren sich die Verluste inzwischen auf mehr als 9,6 Millionen Tiere.






































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