H5N1 in Belgien: Vogelgrippe-Ausbruch nahe der niederländischen Grenze

04 Februar 2025
Biosicherheit
Schild

Vogelgrippe in Belgien: Nach H5N1-Fällen bei Hobbyzüchtern wurden Schutzzonen eingerichtet und Keulungen angeordnet.

Bei Vögeln von zwei Hobbyzüchtern in Wandre (Lüttich) und Alleur (Ans) in der Provinz Lüttich, nahe der Grenze zu Südlimburg, wurde das Vogelgrippevirus vom Typ H5N1 nachgewiesen. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, werden die vorhandenen Vögel gekeult. Dies teilte die belgische Föderale Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FASNK) mit.

Um den Herd von Wandre (15 km von der niederländischen Grenze entfernt) wird eine 3 km lange Schutzzone und eine 10 km lange Überwachungszone eingerichtet. Innerhalb der 10-Kilometer-Zone müssen alle Geflügelhalter (gewerbliche und private Halter) ihr Geflügel untersuchen. In der 3-Kilometer-Zone gilt diese Verpflichtung auch für andere Vögel. Die Abschirmungspflicht für gewerbliche Halter wird auch für Privatpersonen dringend empfohlen.

Veranstaltung als mögliche Infektionsquelle identifiziert

Ersten Untersuchungsergebnissen zufolge wurden die Vögel möglicherweise bei einer Veranstaltung für Neerhof-Tiere (flämische Bezeichnung für Hobbytiere wie Hühner und Kaninchen) infiziert, die vom 16. bis 19. Januar in Battice östlich von Lüttich und 20 Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt stattfand. Die beiden Hobbyzüchter nahmen daran teil. Es ist daher möglich, dass sich andere Tiere während der Veranstaltung infiziert haben.

Geflügelnews, Reinout Burgers
Bild: Agrio

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