Die Geschlechtsbestimmung im Brutei setzt sich in Europa weiter durch. Inzwischen wurde sie bei rund 40 Prozent des gewerblichen Legehennenbestands eingesetzt, Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch vor gut einem Jahr.
In Europa hat die In-ovo-Geschlechtsbestimmung bei Legehennen-Bruteiern inzwischen eine Produktionsleistung von 100 Millionen weiblichen Küken pro Jahr erreicht. Dabei stieg die Zahl von 500.000 Küken pro Monat im Jahr 2021 auf weit über 8 Millionen weibliche Küken pro Monat zum 1. Juni diesen Jahres. Das berichtet „Innovate Animal Ag“.
Dies entspricht laut der Meldung einer Marktdurchdringung von 36,2 bis 43,3 Prozent. Der beachtliche Sprung von rund sechs Prozentpunkten gegenüber dem Stand April 2025 korreliert mit dem raschen Ausbau der Kapazitäten in ganz Europa zwischen Ende 2023 und Mitte 2025.
Norwegen und die Schweiz sind sehr weit
Auch zwei europäische Länder außerhalb der EU haben die Technologie eingeführt. Norwegen war das erste Land, das im Jahr 2023 – ohne gesetzliche Regelungen – die Geschlechtsbestimmung im Ei für seinen heimischen Eiermarkt einführte. Das Land setzt die Technologie rasch um und ist auf dem besten Weg, bis Juli 2027 vollständig auf dieses Verfahren umzustellen.
Auch in der Schweiz haben Akteure der Geflügelbranche die In-ovo-Geschlechtsbestimmung proaktiv und ohne gesetzliche Vorgaben eingeführt. Dort ist die Umstellung mittlerweile nahezu vollständig abgeschlossen.
Vier Systeme zur Geschlechtsbestimmung im Einsatz
In der EU sind aktuell vier verschiedene Technologien bzw. Systeme zur Geschlechtsbestimmung im Brutei im Einsatz:
- AAT Cheggy
- Omegga
- Orbem
- Seleggt





































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