Die USA bauen ihre Position auf den internationalen Geflügelmärkten weiter aus. Nach einer aktuellen Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) werden Produktion und Export von Geflügelfleisch bis 2035 deutlich zulegen. Vor allem Masthähnchen profitieren von einer anhaltend hohen Nachfrage sowie wirtschaftlichen Vorteilen in der Produktion.
Höhere Nachfrage treibt Fleischexporte an
Das USDA rechnet damit, dass die gesamten Fleischexporte der Vereinigten Staaten bis 2035 um knapp 12 Prozent wachsen. Neben Geflügelfleisch betrachtet die Prognose auch die Entwicklung bei Schweine- und Rindfleisch.
Als wichtigste Wachstumstreiber nennt das Ministerium steigende Einkommen in vielen Importländern sowie einen voraussichtlich schwächeren US-Dollar. Beide Faktoren stärken die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Fleischprodukte auf den Weltmärkten.
Masthähnchenproduktion wächst kontinuierlich
Besonders positiv bewertet das USDA die Perspektiven für die Masthähnchenhaltung. Die Produktion soll bis 2035 um 11,3 Prozent steigen.
Nach Einschätzung der Experten profitieren die Betriebe von stabilen Gewinnspannen und einer verbesserten Futterverwertung. Gleichzeitig steigt die Nachfrage sowohl auf dem heimischen Markt als auch im internationalen Handel. Diese Entwicklung dürfte das Produktionswachstum in den kommenden Jahren stützen.
Geflügelexporte legen weiter zu
Auch beim Export erwartet das USDA eine klare Aufwärtsbewegung. Die Ausfuhren von Schlachthähnchen sollen bis 2035 auf 3,31 Millionen Tonnen steigen. Das entspricht einem Plus von 8,7 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Beim Putenfleisch fällt das Wachstum geringer aus. Dennoch prognostiziert das Ministerium bis 2035 einen Anstieg der Exporte um 3,9 Prozent auf 190.000 Tonnen.
Putenproduktion erholt sich nach Rückschlag
Für die US-Putenbranche rechnet das USDA ebenfalls mit einer positiven Entwicklung. Die Produktion soll bis 2035 um vier Prozent zulegen.
Damit könnte die Branche einen Teil der erheblichen Produktionsverluste aus dem Jahr 2025 ausgleichen. Die Erholung verläuft jedoch deutlich langsamer als im Masthähnchensektor.




































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