Das Zweinutzungshuhn gewinnt in der ökologischen Geflügelhaltung weiter an Bedeutung. Ein Praxisseminar am 11. August 2026 in Goch-Hommersum zeigt Geflügelhaltern, wie sie Eier- und Fleischproduktion erfolgreich kombinieren und zugleich Tierwohl sowie regionale Wertschöpfung stärken können.
Zweinutzungshühner rücken stärker in den Fokus
Immer mehr Öko-Geflügelhalter beschäftigen sich mit dem Zweinutzungshuhn. Eine zentrale Herausforderung dieser Haltungsform bleibt jedoch die Wirtschaftlichkeit. Betriebe müssen Legehennen länger produktiv halten, gleichzeitig aber auch ausreichende Fleischqualität und Vermarktungserlöse erzielen. Dafür braucht es passende Zuchtlinien, ein abgestimmtes Management und tragfähige Absatzwege.
Praxisseminar vermittelt Wissen für die Umsetzung
Lösungsansätze zu diesen Themen liefert ein Praxisseminar am 11. August 2026 in Goch-Hommersum in Nordrhein-Westfalen. Geflügelhalter und landwirtschaftliche Praktiker sind eingeladen, sich intensiv mit Haltung, Fütterung und Vermarktung von Zweinutzungshühnern auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung beginnt am 11. August 2026 um 9.30 Uhr im Nierswalder Landhaus, Dorfstrasse 2, 47574 Goch-Nierswalde.
Fachvorträge zu Haltung, Fütterung und Gesundheit
Das Vortragsprogramm am Vormittag beinhaltet folgende Themen:
- Von der Zuchtidee zur Praxis: Die Ökologische Tierzucht im Überblick, Pauline Seyler, Ökologische Tierzucht gGmbH,
- Was leistet das Zweinutzungshuhn? Zahlen, Daten, Fakten aus der Praxis, Pauline Seyler, Ökologische Tierzucht gGmbH,
- Vom Stall zum Markt: Vermarktungswege für das Zweinutzungshuhn, Pauline Seyler, Ökologische Tierzucht gGmbH,
- Blick hinter die Stalltür: Der Geflügelhof Bodden stellt sich vor, Jens Bodden, Geflügelhof Bodden
- Gesundheit im Zweinutzungssystem: Herausforderungen und Lösungsansätze in der Praxis, Dr. med. vet. Ebrahem Mohammad, Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Arnold.
Vermarktung und regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt
Nach den Fachvorträgen folgt am Nachmittag ein Betriebsrundgang auf dem Bioland-Geflügelhof Bodden. Der Betrieb hat sich auf die Junghennen- und Hahnenaufzucht spezialisiert und verfügt über eine hofeigene Schlachterei.
Anhand des Betriebsbeispiels zeigen die Referenten, wie sich Zweinutzungshühner erfolgreich vermarkten lassen. Dabei spielt die regionale Wertschöpfung eine wichtige Rolle.
Jens Bodden erläutert unter anderem, wie hofnahe Schlachtung und Kooperationen die Vermarktung stärken können. Ziel ist es, zusätzliche Erlöse in der Region zu halten und gleichzeitig kurze Transportwege zu sichern.
Anmeldeschluss zu dieser Veranstaltung ist der 4. August 2026.






































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