Trotz Osterfest keine Übermengen: Die Nachfrage nach Eiern bleibt hoch, besonders bei KAT-Ware. Verarbeiter decken sich gezielt ein.
Kein sogenannter Eier-Stau nach dem Osterfest! Alles Verfügbare findet relativ problemlos einen Käufer. Das haben wir schon ganz anders erlebt. Überwiegend scheint es auf Großhandelsstufe umfangreichen Nachholbedarf zu geben. Die zu liefernden Bedarfsmengen werden aber ebenso als uneinheitlich beschrieben.
Obwohl zum Teil auch von geringen Bestellmengen berichtet wird, ist der Bedarf insgesamt betrachtet weiterhin als auf hohem Niveau zu beschrieben. Der Monatswechsel sowie der kommende Feiertag, mit den damit verbundenen vorgezogenen Liefermengen, sorgen maßgeblich für umfangreichen Bedarf. Ob die gelieferten Eiermengen dann auch wirklich wie geplant vom Konsumenten gekauft und verzehrt werden, bleibt abzuwarten.
Verarbeitungsindustrie kauft Nicht-KAT-Ware mit Preisabschlägen
Packstellen laufen weiterhin auf Hochtouren. Kaum sind die Eier da, sind die Eier auch schon wieder weg. Selbst das lange Osterwochenende hat nicht dazu geführt, dass Bestände aufgebaut wurden. Übermengen für die Verarbeitungsindustrie sind bei KAT-zertifizierten Eiern kaum vorhanden. Lediglich Eier aus Kleingruppen- und Bodenhaltung (Nicht KAT-Ware) wurden nach dem Osterwochenende umfangreicher angeboten. Diese Partien hat die Verarbeitungsindustrie mit Preiszugeständnissen auf der Verkäuferseite problemlos aufgenommen.
Der Markt für Verarbeitungsware könnte sich aufgrund umfangreichen und langfristig geplanten Ausstallungen sowie Mausertätigkeiten sehr schnell wieder festigen. Bei vollen Arbeitswochen wird der Bedarf der Verarbeitungsindustrie wieder zunehmen und Vorräte wird es aufgrund der bisherigen Marktsituation wohl kaum geben.
Marktentwicklung bleibt spannend – Biosicherheit im Fokus
So einigen Marktteilnehmern treibt die massive Ausbreitung der Aviären Influenza in Polen die Sorgenfalten auf die Stirn. Die Folgen für die Verarbeitungsindustrie sind derzeit noch nicht absehbar. Die Gefahr ist auch bei uns weiterhin gegenwärtig. Die Einhaltungen der Biosicherheitsmaßnahmen bleiben unabdingbar.

































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