Januar 2024: Bauernproteste, Antibiotikaregeln und Tierwohl im Fokus

16 Dezember 2024
Deutschland
Traktoren auf dem Weg zur Demo

Am Ende des Jahres ist es an der Zeit, zurückzublicken. Was ist im vergangenen Jahr passiert, womit haben wir uns beschäftigt oder wofür haben wir uns interessiert. Auf geflügelnews.de werfen wir noch einmal ein Auge auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2024.

Der Januar 2024 war für die Landwirtschaft ein Monat voller Dynamik. Proteste, regulatorische Änderungen und Fortschritte im Tierwohl dominierten die Themen.

Geschlechtsbestimmung im Ei erweitert

Zum 1. Januar wurde die Geschlechtsbestimmung im Ei bis zum 12. Bebrütungstag zugelassen. Der Abbruch des Brütens bleibt ab dem 13. Tag verboten. Gängige Selektionsverfahren bleiben weiterhin erlaubt.

Bauernproteste gegen Sparmaßnahmen

Proteste gegen den Abbau der Agrardieselvergünstigung und die Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge bestimmten den Auftakt des Jahres. Mit Unterstützung aus dem Transport- und Gastronomiesektor demonstrierten Landwirte am 15. Januar in Berlin mit 30.000 Teilnehmern. Dennoch hielt die Bundesregierung an ihren Einsparplänen fest.

Neue Antibiotikaregeln

Regeländerungen für Tierarzneimittel traten in Kraft. Diese betreffen die Dokumentation und Berechnungsgrundlagen für Therapiehäufigkeiten bei Nutztieren.

McDonald’s engagiert sich in der Initiative Tierwohl

McDonald’s Deutschland kündigte an, Schweine- und Hähnchenfleischprodukte bis Jahresende auf 100 % ITW-Standards umzustellen. Dieses Engagement zeigt die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Tierwohl.

Geflügelnews
Bild: Cordula Möbius

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