August 2024: Von Eierengpässen und Solarpanelen

23 Dezember 2024
Deutschland
Olympiade

Am Ende des Jahres ist es an der Zeit, zurückzublicken. Was ist im vergangenen Jahr passiert, womit haben wir uns beschäftigt oder wofür haben wir uns interessiert. Auf geflügelnews.de werfen wir noch einmal ein Auge auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2024.

Der August hatte es in sich! Während bei der Olympiade in Paris die Eier knapp wurden und damit ein Licht auf die Tücken von Regionalität warfen, gab es in Niedersachsen spannende News: Hühner können jetzt unter Solarpanelen picken, und Landwirte profitieren doppelt. Und nicht zu vergessen: Die Bundesregierung will beim Ausbau von erneuerbaren Energien endlich Tempo machen. Es tut sich was – und das in gleich mehreren Bereichen!

Eiermangel bei der Olympiade in Paris

Die Olympischen Spiele in Paris wurden von einem überraschenden Problem überschattet: Im Olympischen Dorf mit 15.000 Athleten fehlten Eier. Der ehrgeizige Plan, alle Lebensmittel regional aus Frankreich und mindestens 20 % aus Bio-Produktion zu beziehen, scheiterte teilweise. Besonders die strengen Vorgaben zur Herkunft der Produkte führten zu Engpässen, sodass Eier rationiert wurden und einige Athleten beim Frühstück darauf verzichten mussten.

Solarenergie: Bundesregierung vereinfacht Ausbau erneuerbarer Energien

Das Bundeskabinett beschloss im Rahmen der „Wachstumsinitiative“ Maßnahmen zur Vereinfachung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Mit dem neuen Gesetz wird die EU-Richtlinie RED III in deutsches Recht umgesetzt, wodurch der Bau von Solar- und Windkraftanlagen beschleunigt wird. Ziel ist es, die Energiewende voranzutreiben und bürokratische Hürden abzubauen, insbesondere bei Photovoltaik-Projekten.

Agri-PV in Niedersachsen: Neue Chancen für Legehennenhalter

In Niedersachsen wird die Kombination von Freilandhaltung und Photovoltaik einfacher. Ein neuer Erlass des Landwirtschaftsministeriums ermöglicht Landwirten, Solarpanels auf den Auslaufflächen von Legehennen zu installieren. Hoch aufgeständerte Anlagen dürfen bis zu 70 % der Fläche überdachen, bei bodennahen Anlagen sind es bis zu 50 %.

Geflügelnews
Bild: AdobeStock_Celso Pupo

Reagieren

Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.