Gentechnikfreie Futtermittel trotz Ukraine-Krieg ausreichend verfügbar

13 April 2022
Rohstoffe

Der Krieg in der Ukraine bringt Warenströme und Lieferketten ins Stocken oder zum Erliegen. Das betrifft auch gentechnikfreie Futtermittel, die aus der Ukraine und aus Russland importiert werden, sagt der Verein Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Aktuell sind aber noch ausreichende Mengen an Raps- und Sojaschrot verfügbar. Dennoch bereitet sich die Branche auf mögliche künftige Engpässe vor.

9 Prozent Soja aus der Ukraine

Der Anteil des aus der Ukraine und Russland importierten gentechnikfreien Sojaschrots betrug laut der Organisation Donau Soja in Deutschland zuletzt etwa 9 Prozent der Gesamtmenge an verfüttertem Sojaschrot. Trotz des Krieges kommen weiterhin Lieferungen aus der Ukraine an. Auch das Büro der Initiative Donau-Soja in Kiew ist nach wie vor aktiv und erwartet für 2022 eine ukrainische Sojaernte in Höhe von 70 Prozent der Vorjahresmenge. 

(CD)
Bild: Geflügelnews

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