Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im April 2026 gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent gesunken. Für Geflügelhalter zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild: Während die Preise für Eier und sonstiges Geflügel zulegten, standen Hähnchen weiterhin unter Druck. Gleichzeitig verbilligten sich Futterpflanzen.
Landwirtschaftliche Erzeugerpreise geben deutlich nach
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte lagen im April 2026 um 12,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber März 2026 sanken die Preise um weitere 1,5 Prozent.
Pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich im Jahresvergleich um 12,1 Prozent, tierische Erzeugnisse um 12,4 Prozent. Während die Preise pflanzlicher Produkte gegenüber dem Vormonat deutlich nachgaben, entwickelten sich tierische Erzeugnisse weitgehend stabil.
Futterpflanzen bleiben günstiger
Für tierhaltende Betriebe relevant: Die Preise für Futterpflanzen lagen im April 2026 um 7,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch Getreide verbilligte sich binnen Jahresfrist um 11,7 Prozent.
Damit bleiben wichtige Futterkomponenten günstiger als im Vorjahr.
Eierpreise steigen zweistellig
Den stärksten Einfluss auf den Rückgang der Preise für tierische Erzeugnisse hatte die Milch. Der Milchpreis lag im April 2026 um 26,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gegenüber März 2026 zog er allerdings wieder um 1,6 Prozent an.
Auch die Preise für Schlachtschweine gaben deutlich nach und lagen 11,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Für Eierzeuger verlief die Entwicklung deutlich positiver. Die Erzeugerpreise für Eier stiegen im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,0 Prozent. Damit setzt sich die stabile Preisentwicklung am Eiermarkt fort.
Geflügelmarkt mit Licht und Schatten
Die Erzeugerpreise für Geflügel lagen im April 2026 insgesamt 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders positiv entwickelte sich das Segment Enten und Puten. Die Preise für sonstiges Geflügel stiegen um 8,0 Prozent gegenüber April 2025. Bei Hähnchen zeigte sich dagegen eine schwächere Entwicklung. Hier lagen die Erzeugerpreise 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.




































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