Auf einer Elterntierfarm im Landkreis Wittenberg ist die Vogelgrippe ausgebrochen. 30.000 Tiere müssen getötet werden. Stallpflicht im Umkreis angeordnet.
Im Landkreis Wittenberg ist auf einer Hühner-Elterntierfarm im Kemberger Ortsteil Gaditz die Vogelgrippe amtlich festgestellt worden. Wie die Behörden mitteilen, handelt es sich um das hochansteckende H5N1-Virus.
Der betroffene Betrieb meldete am 27. März 2025 eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Tierverlusten. Eine daraufhin entnommene Verdachtsprobe wurde zur Analyse an ein spezialisiertes Labor gesendet. Das Bundesinstitut für Tiergesundheit hat den Ausbruch anschließend durch sein Referenzlabor bestätigt, wie aus einer Mitteilung vom 28. März hervorgeht.
Stallpflicht und Sperrzonen: Diese Maßnahmen gelten jetzt
Infolge des Ausbruchs müssen auf dem Betrieb rund 30.270 Tiere getötet werden. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, haben die Behörden Schutzmaßnahmen angeordnet. Für Geflügelhalter in bestimmten Umkreisen rund um den Seuchenbetrieb gilt ab sofort Stallpflicht. Außerdem dürfen weder Tiere noch Tierprodukte in diese Sperrzonen hinein- oder hinausgebracht werden.

































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