Mitte Februar wurde aus Belgien der Nachweis der Vogelgrippe auf einem Legehennenbetrieb in Ostflandern unweit der Grenze zu den Niederlanden gemeldet. Jetzt wurde bekannt, dass sich auch zwei Katzen auf dem Betrieb infiziert hatten.
Wie die belgische Gemeinde Sint-Gillis-Waas jetzt informierte, haben sich auf dem von der Vogelgrippe betroffenen Legehennenbetrieb auch zwei Katzen mit dem Virus infiziert. Sie zeigten schwere Krankheitsanzeichen und mussten daher eingeschläfert werden.
Ansteckung über kontaminierte Eier oder kontaminiertes Wasser
Vermutlich hatten sich die Katzen durch den Verzehr kontaminierter Eier oder das Trinken kontaminierten Wassers angesteckt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Katzen mit der Vogelgrippe infizieren. Dies ist jedoch der erste Fall in Belgien.
In der Vergangenheit wurden in Belgien einige Infektionen bei anderen Säugetieren festgestellt, nämlich bei wilden Füchsen, wilden Iltis und Hausfrettchen. In allen Fällen war dies wahrscheinlich die Folge eines engen Kontakts mit großen Mengen des Virus, entweder durch den Verzehr infizierter Vogelkadaver oder kontaminierter Eier.
Seien Sie vorsichtig mit Kadavern toter Vögel oder Geflügel in Ihrem Garten und stellen Sie sicher, dass Katzen nicht damit in Kontakt kommen. Aus diesem Grund sollten Sie Hunde während eines Spaziergangs an der Leine führen.
Vorsicht vor infizierten Vögeln und Kadavern
Wie die Gemeinde Sint-Gillis-Waas betont, sei das Virus, mit denen sich die Katzen infizierten, nicht mutiert. Es gebe hier keine Säugetiervariante, so die Information. Haustierbesitzer sollten darauf achten, dass Hunde oder Katzen nicht mit Kadavern toter Vögel in Kontakt kommen.




































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