In den Niederlanden und Belgien sind erneut Fälle von Vogelgrippe aufgetreten, wodurch tausende Hennen getötet und strenge Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.
Vogelgrippe in Friesland: 37.000 Hennen müssen getötet werden
In einem Legehennenbetrieb in Idsegahuizum (Provinz Friesland, Niederlande) wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, werden die rund 37.000 Hennen am Standort gekeult.
Nahezu zeitgleich meldete das Ministerium einen weiteren Vogelgrippe-Fall in Belgien. Betroffen ist ein Legehennenbetrieb in Sint-Gillis-Waas in Ostflandern, nahe der niederländischen Grenze.
Belgien richtet Sperrzone ein – Auswirkungen auf die Niederlande
Belgien hat eine Sperrzone eingerichtet, deren Überwachungsbereich teilweise auf niederländisches Gebiet übergreift. Aus diesem Grund hat das niederländische Agrarministerium im angrenzenden Gebiet in den Niederlanden, in der Nähe von Hulst in der Provinz Zeeland, eine Überwachungszone eingerichtet.
In Idsegahuizum ist es bereits der zweite Ausbruch innerhalb kurzer Zeit: Erst Ende Januar mussten dort 25.000 Legehennen getötet werden.
Laut dem niederländischen Ministerium gibt es innerhalb eines Kilometers um den betroffenen Betrieb keine weiteren Geflügelfarmen. Innerhalb der 3-Kilometer-Zone befindet sich ein weiterer Hof, der derzeit von der niederländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) untersucht wird. In der 10-Kilometer-Zone sind insgesamt 11 Betriebe betroffen.
Strenge Transportverbote sollen weitere Ausbreitung verhindern
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, gilt innerhalb der 10-Kilometer-Zone ein striktes Transportverbot für Geflügel, Eier und andere tierische Produkte. Auch die Entsorgung von Gülle, Einstreu und toten Tieren ist untersagt.
Zusätzlich wurde bekannt, dass sich auch in Zeeland ein niederländischer Geflügelbetrieb in einer 10-Kilometer-Sperrzone befindet, nachdem dort ebenfalls die Vogelgrippe ausgebrochen ist.

































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