An der Küste Niedersachsens gibt es zwei neue Vogelgrippefälle in Legehennenbetrieben. Zusätzlich betroffen ist eine Hobbyhaltung mit weniger als 50 Tieren.
Geflügelpest in Niedersachsen: Zwei Betriebe betroffen
Im niedersächsischen Landkreis Aurich gibt es einen neuen Fall von Geflügelpest in einem Legehennenbetrieb mit rund 2.900 Tieren. Dort wurde das H5N1-Virus nachgewiesen. Der betroffene Tierbestand wurde getötet und geräumt. Restriktionszonen wurden dort eingerichtet.
Im Landkreis Friesland gibt es einen weiteren Nachweis der Geflügelpest in einer Legehennenhaltung mit rund 12.000 Tieren. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat dort ebenfalls den Serotyp H5N1 nachgewiesen. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet und die Restriktionsgebiete wurden eingerichtet.
Hobbyhaltung in Leer ohne weitere Maßnahmen
Im Landkreis Leer gab es vor einigen Tagen bereits einen Ausbruch der Geflügelpest in einer Hobbyhaltung mit weniger als 50 Tieren. Kontakt zu anderen Geflügelbetrieben bestand laut Angaben des Landkreises dort nicht. Das Veterinäramt des Landkreises hat daher von der Einrichtung einer Sperrzone und damit einhergehenden weiteren Maßnahmen abgesehen.
Aufgrund der Klimaveränderung kann man schon seit längerem beobachten, dass Zugvögel schon früh im Jahr in ihre Brutgebiete zurückfliegen. Einige Zugvogelarten sind zudem in den vergangenen Jahren auch zum Überwinterer in Norddeutschland geworden.

































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.